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Seine Windenergie-Anlage „Wolt“ erzeugt mittels schwingender Bänder Strom im Weinberg. An den Pfosten in den Weinberghängen montiert und vernetzt, kann damit das ganze Jahr über Windstrom erzeugt werden. So wird Weinbau mit ausgeglichener Energiebilanz möglich. Die hochkarätig besetzte Experten-Jury wählte den Entwurf von Marko Müller aus 61 weiteren Projekten aus ganz Deutschland auf den ersten Platz. Betreut wurde die Arbeit von h_da-Professor Tino Melzer aus dem Fachbereich Gestaltung.
Das Projekt entspreche dem Zeitgeist, lobt die Jury den Entwurf von Marko Müller, bei dem mit Hilfe schwingender Bänder Strom in Weinbergen erzeugt wird. „Die Erzeugung regenerativer Energien ist nach wie vor ein Bereich, in dem innovative Lösungen notwendig sind. „Wolt“ ist eine erfindungsreiche Technologie, die Windenergie in einem bislang nicht für diese Zwecke erschlossenen Einsatzgebiet nutzt, welches zudem noch großflächig zugänglich ist“, begründet die Jury ihre Entscheidung.
Inspiration fand Marko Müller in dem noch jungen Zweig des Mikro Energie Harvesting. Hier wird Energie aus der Umwelt bezogen, um damit kleine dezentrale Bauteile oder Geräte zu speisen. Mit Hilfe dieses Ansatzes wird für den individuellen Bedarf Strom erzeugt, im Gegensatz zu Megawatt-Windrädern oder Staudämmen. Auf die Idee, die Technologie im Weinberg umzusetzen, kam er bei einer Wanderung durch die Weinlandschaften in seiner Heimat an der Mosel.
Marko Müller: „Ich fühle mich über die Auszeichnung und Wertschätzung meiner Arbeit sehr geehrt. Mit meiner Arbeit wollte ich zeigen, dass die Möglichkeiten und Ansätze der alternativen Energiegewinnung bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind. Mit einfachen Mitteln können sich auch größere Systeme, wie in diesem Fall der Weinbau, autonom mit Energie versorgen und eine zentrale Energieversorgung weiter entlasten.“
Der James Dyson Award ist ein internationaler Designpreis, der die nächste Generation von Designern und Ingenieuren auszeichnet und junge Menschen für Design und Technik begeistern soll. Der Wettbewerb wird in 18 Ländern ausgelobt. Insgesamt wurden über 500 Projekte eingereicht, die meisten davon aus Deutschland.
In der zweiten Runde werden die besten Projekte aus jedem der 18 teilnehmenden Nationen zuerst von Dyson Ingenieuren und in einer dritten Runde von einer internationalen Jury bewertet. Der Gewinner des Awards erhält, ebenso wie sein Hochschulfachbereich, 10.000 Pfund Sterling. Bekanntgegeben wird der Sieger am 8. November.
Medienanfragen bitte an:
den Preisträger:
Marko Müller
Hohlweg 8
54316 Hockweiler
Mobil: 0179 7568960
muellermarko@gmx.de
Dyson Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Sonja Neubauer
Tel +49.221/50 600-149
sonja.neubauer@dyson.com
Dyson GmbH
Lichtstraße 43b
50825 Köln
Fax +49.221/50 600-190
Michaela Kawall | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.jamesdysonaward.org/
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