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Die Stiftung Friedrichsheim stellt der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim 177.000 Euro für die Erweiterung und Anschaffung neuer Forschungsgeräte und -labore zur Verfügung.
Die Förderung soll nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Senator Dr. Ernst Gerhardt, dem weiteren Ausbau der Forschung auf dem Gebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie dienen.
Die Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim gGmbH wurde zum 01.01.2007 aus der Stiftung als Krankenhausbetrieb ausgegliedert, wird aber weiterhin von der Stiftung Friedrichsheim hinsichtlich der Entwicklung moderner Therapieverfahren und innovativer Behandlungsmöglichkeiten unterstützt. Die Stiftung Friedrichsheim reiht sich somit in die Förderstiftungen der neuen Stiftungsuniversität Frankfurt am Main ein.
Prof. Dr. Ingo Marzi, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim, begrüßt die großzügige Zuwendung. "Diese finanzielle Unterstützung erhöht die Forschungsmöglichkeiten für alle Orthopäden und Unfallchirurgen der Uniklinik und Universität Frankfurt" erläutert Prof. Marzi.
Knochenheilung durch Forschung und Innovation
Unfallbedingter Knochenverlust, Infektionen und Tumore sind die häufigsten Ursachen für fehlendes Knochenwachstum. Daraus ergibt sich eine verringerte Heilung der Knochen. Aktuelle Behandlungsverfahren können auch mit Nachteilen verbunden sein: Die Verwendung von körpereigenem Knochengewebe geht mit Entnahmebeschwerden einher und ist nur begrenzt anwendbar.
Der Einsatz von Fremdknochen hat immunologische Nachteile und ein reduziertes Heilungspotential. Deshalb liegt das Forschungsziel darin, die Knochenheilung durch gezielte Knochenneubildung zu verbessern. Dabei sollen die körpereigenen Zellen durch das so genannte "Tissue Engineering" wieder hergestellt werden. Organismen werden in diesem Fall als dreidimensionales Konstrukt kultiviert und können in denselben Organismus wieder implantiert werden. Gewebefunktionen können dadurch wieder hergestellt werden. Durch die Verwendung von knochenaufbauenden Substanzen wird die Knochenneubildung untersucht.
Mediziner versprechen sich daraus eine verbesserte Knochenstruktur, auch bei Osteoporose (Knochenschwund). "Durch die Förderung der Stiftung Friedrichsheim wird das gesamte Spektrum moderner Labormethoden der orthopädischen und unfallchirurgischen Forschung erweitert. Außerdem wird das Labor in der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim durch einen Arbeitsplatz für biomechanische Testungen ergänzt, um den Erfolg der Studie zu garantieren" erklärt Prof. Marzi.
Für weitere Informationen:
Prof. Dr. Ingo Marzi
Ärztlicher Direktor
Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim gGmbH
Fon: (069) 67 05 - 225
Fax: (069) 67 05 - 375
E-Mail: marzi@trauma.uno-frankfurt.de
Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon: (0 69) 63 01 - 77 64
Fax: (0 69) 63 01 - 83 22 2
E-Mail: ricarda.wessinghage@kgu.de
Ricarda Wessinghage | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.kgu.de
www.orthopaedische-uniklinik.de
Weitere Berichte zu: Gewebefunktionen > Heilungspotential > immunologische Nachteile > Knochenforschung > Knochenheilung > Knochenneubildung > Knochenwachstum > körpereigenes Knochengewebe > Organismus > Tumore > Unfallbedingter Knochenverlust > Unfallchirurgie
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