Anzeige
Der 6. NRW-Schülerwettbewerb „Fuel Cell Box 2011" zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik ist entschieden.
Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel steht und von der EnergieAgentur.NRW und der h-tec GmbH veranstaltet wird, soll Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 11 den Energieträger Wasserstoff und die hocheffiziente Brennstoffzelle näher bringen. In der Endphase hatten 20 Teams den Technikbaukasten „Fuel Cell Box“ erhalten, aus dem eine Radio-Sendemastanlage im Modellmaßstab autark mit regenerativer Energie versorgt werden sollte.
Die fünf Siegergruppen kommen aus Duisburg, Ennepetal, Erwitte, Gladbeck und Köln. Es sind Schülerinnen und Schüler von vier Gymnasien und einer Gesamtschule. Den ersten Platz belegte das Team vom Reichenbach-Gymnasium aus Ennepetal. Weiterer Höhepunkt der Siegerehrung beim langjährigen Partner AIR LIQUIDE Deutschland GmbH in Düsseldorf war ein Abschlusswettbewerb mit den selbstkonstruierten Modellen, in dem die Teams ihr strategisches Geschick zur Nutzung erneuerbarer Energien und die Leistungsfähigkeit ihrer Konstruktionen unter Beweis stellen mussten. Die Sieger des Wettbewerbs erhielten moderne Internetradios, die von Air Liquide bereitgestellt wurden.
Schirmherr Minister Johannes Remmel führte bei der Siegerehrung aus: „Nordrhein-Westfalen hat in Deutschland eine führende Position in der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Diese Schlüsseltechnologie, die große Chancen für Klimaschutz und Wirtschaft bietet, benötigt exzellente Mitarbeiter, heute und besonders in der Zukunft. Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die dringend gesuchten Facharbeiter, Techniker und Ingenieure von morgen.
Genau das wollen wir mit diesem Wettbewerb erreichen; die Neugier für Technik bei den jungen Heranwachsenden wecken und sie mit dieser Begeisterung zum Studium oder zur Ausbildung in diesem Bereich anregen. Das bringt qualifizierten Nachwuchs für das Ingenieurland NRW und zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Energieregion Nr. 1 Nordrhein-Westfalen. Dieser Wettbewerb ist eine sinnvolle Investition in das Umweltbewusstsein und für den Klimaschutz und soll auch 2012 wieder stattfinden."
Markus Sieverding, Vorsitzender der Geschäftsführung der AIR LIQUIDE Deutschland GmbH und Gastgeber der Siegerehrung, sagte in seinem Grußwort: „Wasserstoff und Brennstoffzellen werden eine Schlüsselrolle in der Energieversorgung und Mobilität von morgen spielen. Wir freuen uns daher, diesen bundesweit beispielhaften Wettbewerb mit jungen Menschen schon seit langem zu unterstützen. Mit unseren Wasserstoffaktivitäten, nicht nur in NRW, bieten wir beste Voraussetzungen für eine emissionsarme Mobilität der Zukunft - praktischer Klimaschutz in der täglichen Nutzung.“
Davon konnte sich Minister Remmel gleich vor Ort bei einer Probefahrt mit einem HydroGen4-Auto (Opel) überzeugen, das Air Liquide seit kurzem in den Fuhrpark aufgenommen hat.
„Offensichtlich hat es den Jugendlichen wieder viel Spaß gemacht, die Brennstoffzellentechnik wissenschaftlich unter die Lupe zu nehmen. An den bisherigen sechs Ausschreibungen haben rund 1.000 Teams mit etwa 2.500 Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Der weibliche Anteil liegt zwar bisher nur bei etwa knapp 20 Prozent; aber bereits zweimal haben Mädchenteams den Wettbewerb gewonnen. Auch diesmal sind in drei der fünf Siegerteams junge Damen dabei“, sagte Dr. Andreas Ziolek, Leiter des Netzwerkes Brennstoffzelle und Wasserstoff der EnergieAgentur.NRW.
Das Netzwerk spielt seit zehn Jahren eine besondere Rolle beim Aufbau der Energietechnologiekompetenz zu den Themen Wasserstoff, Brennstoffzelle und Elektromobilität innerhalb der EnergieRegion.NRW. Dem Netzwerk gehören mittlerweile 375 Mitglieder aus Nordrhein-Westfalen, den anderen Bundesländern sowie aus dem Ausland an. Bislang wurden rund 100 Brennstoffzellen- und Wasserstoffprojekte in Nordrhein-Westfalen initiiert. Dazu wurden vom Land NRW und von der Europäischen Union (Europäischer Fond für regionale Entwicklung - EFRE) bisher mehr als 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt; bei 177 Millionen Euro Gesamtinvestitionen.
Fuel Cell Box – Wettbewerb 2011:
Liste der fünf Siegergruppen
Platz 1:
Reichenbach-Gymnasium Ennepetal, Ennepetal,
mit Benjamin Wiese, Felix Figge, Hans-Georg Babin und ihrem Lehrer Achim Schäfers
Platz 2:
Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule, Gladbeck,
mit Mary Mayen Gay, Vanessa Krätzschmar, Alexander Kamps mit dem Lehrer Guntram Seippel
Platz 3:
Liebfrauenschule Köln, Gymnasium in Köln,
mit Johanna Schultz, Oliver Feith und dem Lehrer Tim Wallraf
Platz 4:
Albert-Einstein-Gymnasium, Duisburg,
mit Moritz Hilger, Robin Stallmann, Fabian Kirstein und dem Lehrer Marc Brode
Platz 5:
Städtisches Gymnasium Erwitte, Erwitte,
mit Annika Frede, Eva Graßkemper, Ines Wiek und dem Lehrer Torsten Schulze-Buxloh
Ansprechpartner vor Ort:
Dr. Thomas Kattenstein von der EnergieAgentur.NRW
Tel: (0173) 25 12 739
Uwe H. Burghardt | Quelle: EnergieAgentur.NRW
Weitere Informationen: www.fuelcellbox-nrw.de
www.airliquide.com
Weitere Berichte zu: Ambient Air > Brennstoffzelle > Brennstoffzellentechnik > cell death > Energieagentur > Fuel Cell Box > Klimaschutz > LIQUIDE > NRW > NRW-Schülerwettbewerb > Siegerehrung > Wasserstoff > Wing Box
Den Tumor fest im Visier
24.05.2012 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Fraunhofer IPT kürt fünf Unternehmen mit ausgezeichneter Einkaufsorganisation
24.05.2012 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten