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Das Programm unterstützt begabte Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien mit einem individuellen Förderkonzept bis zur allgemeinen Hochschulreife und im Studium.
Das Besondere an den Stipendien: Die Förderung setzt bereits in der Grundschule an. Im März 2009 wurden 140 Schülerinnen und Schüler sowie 14 Studenten aus insgesamt 28 Nationen in das Programm aufgenommen. Sie kommen aus den Modellregionen Oberbayern, Berlin, Brandenburg und Ruhrgebiet und vertreten alle Schulformen - von der Hauptschule bis zum Gymnasium.
Bei einem festlichen Empfang in München wurden die Preisträger aus dem Freistaat vorgestellt. Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Martin Zeil würdigte die ausgewählten "Orte der Ideen 2010": "Für mich ist die heutige Preisverleihung wie eine vorgezogene weihnachtliche Bescherung. Sie zeigt mir, wie viel Kreativität und Einfallsreichtum in den Menschen steckt. Das zeichnet Bayern als Wirtschaftsstandort aus. Ich gratuliere den 28 bayerischen Preisträgern sehr herzlich zu diesem Erfolg."
Regina Pötke, Vorstand der Roland Berger Stiftung sagte: "Wir freuen uns sehr, dass wir die Jury des Wettbewerbs mit unserem Stipendienprogramm, das wir erst vor einem Jahr gestartet haben, überzeugen konnten. Das ist für uns eine große Motivation und zugleich eine Ehre."
"Fit für Verantwortung" beinhaltet ein modulares Förderprogramm. Aus zehn Bausteinen wird für jeden Stipendiaten entsprechend seinen Begabungen, Stärken und Schwächen ein individueller Förderplan entwickelt. Dieser umfasst fachlichen Einzelunterricht ebenso wie Seminare zu Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kunst und Musik sowie zu Etikette und Umgangsformen. In Ferienakademien werden einzelne Themen vertieft. Praktika in Unternehmen und Non-Profit-Organisationen runden das Programm ab.
Die Roland Berger Stiftung unterstützt ihre Stipendiaten auch finanziell. Schüler erhalten Zuschüsse für Nachhilfe und andere Einzelprogramme, Klassenfahrten und Lehrmaterialien wie Bücher oder Computer. Für Studenten übernimmt die Stiftung die Kosten für Bücher, Medien und andere studienrelevante Sachmittel sowie die Studiengebühren.
Jedem Stipendiaten steht ein persönlicher Mentor auf seinem Bildungsweg zur Seite: Heute engagieren sich 120 ehrenamtliche Mentoren im Alter von 23 bis 78 Jahren.
Stiftungsvorstand Regina Pötke betonte: "Die Roland Berger Stiftung will mit dem Stipendienprogramm "Fit für Verantwortung" zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen und ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement setzen." Die Preisverleihung durch die Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" erfolgt am 23. Januar 2010 in München. Im Rahmen der feierlichen Inauguration der 120 ehrenamtlichen Mentoren durch den Stifter Prof. Dr. Roland Berger wird die Stiftung mit dem Preis geehrt.
Die Roland Berger Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München. Sie wurde von Prof. Dr. h.c. Roland Berger am 27. März 2008 gegründet. Die Roland Berger Stiftung ist mit einem Stiftungskapital von zunächst 50 Millionen Euro aus dem persönlichen Vermögen des Stifters dotiert und verfügt über einen Vorstand und ein Kuratorium.
Der Stiftungszweck ist ein zweifacher: Die Roland Berger Stiftung verpflichtet sich der Achtung, der Förderung und dem Schutz der Menschenwürde und Menschenrechte weltweit. Hierzu wird jährlich der mit 1 Mio. Euro dotierte "Roland Berger Preis für Menschenwürde - zur Förderung eines friedlichen Miteinanders in der Welt" verliehen. Den oder die Preisträger wählt ein Preisvergabekomittee aus, dem hochkarätige Persönlichkeiten, darunter drei Friedensnobelpreisträger, angehören. Die Roland Berger Stiftung fördert zudem begabte junge Menschen aus sozial benachteiligten Schichten. Das Roland Berger Stipendium soll ihnen eine hochwertige Ausbildung und dadurch ein selbstbestimmtes Leben in Würde ermöglichen.
Daniela Fürst | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.rolandbergerstiftung.org
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