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Seit rund hundert Jahren kennen Astronomen das Phänomen der interstellaren Absorption: Der Weltraum ist nicht vollständig durchsichtig, denn zwischen den Sternen befindet sich Materie, die das Licht schwächt.
Auf dem Weg zum Empfänger wird das Licht dabei teilweise absorbiert, wodurch die ursprünglich ausgesandte Strahlung nur mit Lücken ankommt. Bis heute ist jedoch weitgehend unklar, welche Moleküle dafür verantwortlich sind, dass bestimmte Wellenlängen auf dem Weg durch den Weltraum verschluckt werden.
Das vom Europäischen Forschungsrats (ERC) für fünf Jahre geförderte interdisziplinäre Projekt "Electronic spectra of cold, large interstellar ions" möchte nun neue Nachweisverfahren entwickeln, welche die spektroskopische Messung bestimmter Kohlenstoffe in ihrem gasförmigen Zustand erlauben. Das könnte dazu beitragen, die Materie zu identifizieren, welche für die diffuse interstellare Absorption verantwortlich ist.
Der Brite John Paul Maier (*1947) promovierte 1972 am Balliol College der Universität Oxford auf dem Gebiet der Physikalischen Chemie. Seit 1973 arbeitet er am Departement Chemie der Universität Basel, wo er 1992 zum ordentlichen Professor für Physikalische Chemie ernannt wurde. Zu Maiers Forschungsschwerpunkten zählen die Spektroskopie und die Astrochemie. Für seine Forschung wurde Maier mit verschiedenen Wissenschaftspreisen ausgezeichnet, insbesondere wurde er 1999 zum Fellow der Royal Society, London, gewählt.
Zweiter ERC Advanced Grant für Universität Basel
Die ERC-Advanced Grants sind hoch dotierte Auszeichnungen für europäische Spitzenforscher, die herausragende Leistungen in ihrem Fach erbracht haben und für neue Projekte besondere Freiräume für die Grundlagenforschung erhalten sollen. Bereits 2008 hatte der Europäische Forschungsrat zwei Mio. Franken an Prof. Dr. Christian Körner vom Botanischen Institut der Universität Basel für ein Forschungsvorhaben im Bereich Pflanzenökologie vergeben.
Weitere Auskünfte
Prof. Dr. John P. Maier, Departement Chemie der Universität Basel, Tel. +41 (0)61 267 38 26, E-Mail: J.P.Maier@unibas.ch
Reto Caluori | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.chemie.unibas.ch/~maier/
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Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
Das System ...
Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
Im Herzen der südlichen Milchstraße, im Sternbild Carina (Der Schiffskiel, [1]), befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren die Sternkinderstube des Carinanebels. Diese ausgedehnte Wolke aus leuchtendem Gas und Staub ist von der Erde aus gesehen eine der nächstgelegenen Geburtsstätten massereicher Sterne.
Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...
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Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
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