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„Die wissenschaftliche Kompetenz auf diesem Gebiet ist im mitteldeutschen Raum gebündelt - und unsere gemeinsamen Anstrengungen sind erfolgreich. Schon in der ersten Förderperiode hat uns das Gutachterteam internationale Sichtbarkeit bescheinigt", sagt SFB-Sprecherin Prof. Dr. Ingrid Mertig von der Martin-Luther-Universität. „Wir sind glücklich über die weitere Förderung und werden die Millionen einsetzen, um unsere Spitzenforschung an den oxidischenGrenzflächen voranzutreiben."
Die Forscher stellen Nanostrukturen her, die aus wenigen Atomlagen eines Oxids bestehen, kombiniert mit wenigen Atomlagen eines Metalls oder eines anderen Oxids. Die Grenzfläche bestimmt dann die funktionalen Eigenschaften dieser Nanostruktur - die völlig neu sein können. „Im Ergebnis könnte das zu einer Revolution in der Speichertechnologie führen", sagt Ingrid Mertig.
Der 2008 etablierte SFB ist ein Herzstück des MLU-Forschungsschwerpunkts „Nanostrukturierte Materialien“, der vom Land Sachsen-Anhalt seit 2005 unterstützt wird. Die Fördersumme des SFB für die Jahre 2012 bis 2015 beträgt mehr als zehn Millionen Euro. Sämtliche 18 beantragten Teilprojekte, darunter drei neue, werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft als förderwürdig erachtet.
In der ersten Förderperiode haben die beteiligten Wissenschaftler in mehr als 220 Veröffentlichungen in internationalen Zeitschriften über erste Ergebnisse berichtet. 15 Promotionen wurden abgeschlossen, weitere 29 Doktoranden arbeiten momentan an ihrer Dissertation.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Ingrid Mertig
Institut für Physik / Theoretische Physik
Tel.: 0345 55 25430
E-Mail: ingrid.mertig@physik.uni-halle.de
Michael Strauch
Koordinator des Netzwerkes Nanostrukturierte Materialien
Telefon: 0345 55 25449
E-Mail: michael.strauch@physik.uni-halle.de
Corinna Bertz | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
www.physik.uni-halle.de/sfb762
Weitere Berichte zu: Atomlagen > Funktionalität oxidischer Grenzflächen > Förderperiode > Grenzfläche > Mikrostrukturphysik > MLU > Nanostruktur
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
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„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
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Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
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Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
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Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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