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Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.
Kindern die Schönheit der Arktis nahebringen und sie dafür sensibilisieren, dass sie ein wunderbarer und erhaltenswerter Lebensraum ist. Diesem Ziel haben sich der Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und der Mediendom der Fachhochschule Kiel in einer Kooperation verschrieben, aus der eine Kinderveranstaltung entstand, die mittlerweile in elf Planetarien in Deutschland und Österreich aufgeführt wird.
Die 360°-Präsentation erzählt die Geschichte rund um das Bilderbuch „Kleiner Eisbär in der Walbucht“ aus der populären Kinderbuchreihe von Hans de Beer. In diesem Abenteuer rettet der kleine Eisbär Lars die Wale nicht nur vor den Walfängern sondern auch aus großer Not, in die sie durch das Abschmelzen eines Gletschers geraten sind. Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigte mit ihrer Auszeichnung insbesondere das Ziel der Wissensvermittlung für nachhaltige Entwicklung im Elementar- und Grundschulbereich. Die Urkunde wird im Rahmen der jährlich stattfindenden Aktionstage der UN-Dekade am 26. September 2011 in Kiel übergeben.
„Wieder ist es dem rührigen Team unseres Mediendoms gelungen, ein Produkt zu initiieren, das überregional Aufmerksamkeit findet“, sagt dazu Prof. Dr. Udo Beer, der Präsident der Fachhochschule Kiel. „Ich freue mich besonders, dass die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Hochschuleinrichtungen unserer Stadt erneut ein so erfolgreiches Ergebnis ermöglicht hat.“
„Uns ist es wichtig, die Ergebnisse unserer Forschung allen Bevölkerungsgruppen näher zu bringen. Insbesondere bei Kindern ist Lars der Eisbär ein Sympathieträger, in dessen Heimat der Klimawandel deutlich sichtbar ist. Dass diese Initiative nun eine solche Anerkennung erfährt, freut mich sehr“, kommentiert Professor Martin Visbeck, Sprecher des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“, die Auszeichnung,
Die Produktion zu dem Buch des Nord-Süd-Verlages wurde durch Mittel aus BINGO! – Die Umweltlotterie, der Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH und des Kieler Planetarium e.V. gefördert. Das Skript der Veranstaltung entstand nach einer Idee von Berit Thomas in Zusammenarbeit mit der Meeresbiologin Dr. Katrin Knickmeier vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“. „Lars der kleine Eisbär“ wurde visuell vom Designer Ralph Heinsohn und musikalisch vom Filmkomponisten Jens Fischer umgesetzt.
Ansprechpartner für die Presse:
Eduard Thomas
eduard.thomas@fh-kiel.de
Tel: 0431 - 210 1721
Frauke Schäfer | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: lars-eisbaer.de/
www.fh-kiel.de/
Weitere Berichte zu: Eisbär > Mediendom > Mediendom-Produktion > nachhaltige Entwicklung > UNESCO-Kommission
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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