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Die Verleihung des mit 20.000 Euro dotierten Preises findet am Freitag, 25. November 2011, um 16.00 Uhr im Rahmen eines Festkolloquiums im DECHEMA-Haus in Frankfurt am Main statt.
Andreas Hierlemann arbeitet mit seinem Team an der Schnittstelle von lebenden Zellen, Chemie und Mikroelektronik. Diese Forschungsarbeiten ermöglichen es beispielsweise zu beobachten, wie Medikamente direkt auf einzelne Zellen wirken, wie Herzzellen interagieren, oder wie Hirnzellen funktionieren.
Durch den Vergleich zwischen gesunden und kranken Gehirnen ergeben sich möglicherweise Heilungschancen für Alzheimer-Erkrankungen oder Schizophrenie. Die von Andreas Hierlemann entwickelten Technologien, bieten neue und differenzierte Einblicke in lebende Zellen.
Hierlemann, Jahrgang 1964, schloss sein Chemiestudium an der Universität Tübingen 1992 mit dem Diplom ab. Nach seiner Promotion in Physikalischer Chemie und verschiedenen Post-Doc-Aufenthalten in den USA, begann er 1999 seine Forschungsarbeiten am Institut für Physikalische Chemie der ETH Zürich. Nach seiner Habilitation erhielt er dort eine Position als Associate Professor für Mikrosensoren. Seit 2008 hat er eine Professor im Department of Biosystems Engineering inne und ist seit 2009 auch Vize-Bereichsleiter des neuen Bereichs Biosystems Science and Engineering an der ETH Zürich.
Der DECHEMA-Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung wird seit 1951 jährlich vergeben. Damit werden herausragende Forschungsarbeiten aus den Bereichen Technische Chemie, Verfahrenstechnik, Biotechnologie und Chemische Apparatetechnik gewürdigt. Besonders Arbeiten jüngerer Forscher werden dafür berücksichtigt. Sie sollen von grundsätzlicher Bedeutung sein und eine enge Verflechtung von Forschung und praktischer Anwendung zeigen.
Dr. Christine Dillmann | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dechema.de/
Weitere Berichte zu: Biosystem > DECHEMA-Preis > ETH > Ferchau Engineering > Hirnzelle > Max-Buchner-Forschungsstiftung > Mikrochip > Mikroelektronik
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
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Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
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Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
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Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
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Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
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