Anzeige
Prof. Dr. Thomas Wiegand und sein Forschungsteam am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut sind erneut für ihre wissenschaftlichen Beiträge zur Entwicklung und Etablierung des internationalen Videocodierstandards H.264/MPEG-4 AVC ausgezeichnet worden.
Die International Conference on Consumer Electronics hat Prof. Dr. Thomas Wiegand den 2012 IEEE Masaru Consumer Electronics Technical Field Award verliehen. Die Auszeichnung erhält Thomas Wiegand gemeinsam mit Dr. Gisle Bjontegaard von der Firma Cisco und Dr. Gary Sullivan von der Firma Microsoft für „Leadership and technical contributions to the development of the globally deployed video coding standard H264/MPEG4-AVC“.
Den Technical Field Award vergibt der Vorstand des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) seit 1987 für herausragende Beiträge auf dem Gebiet der Technologien für Consumer Electronics. Die Preisverleihung findet am 15. Januar 2012 im Las Vegas Convention Center, Las Vegas statt.
Der H.264/MPEG-4 AVC-Standard ist eine besonders effiziente Form der Videokompression. Sie wird mittlerweile weltweit in über 1,5 Milliarden mobilen und stationären Endgeräten angewendet. Verglichen mit dem aktuellen Industriestandard MPEG-2 ist AVC bei allen Bitraten mindestens doppelt so leistungsfähig. Im Vergleich zu MPEG-2 bietet AVC bei der gleichen Datenmenge eine wesentlich höhere Videoauflösung und die gleiche bei einer nur halb so hohen Datenmenge.
Thomas Wiegand leitet die Abteilung Bildsignalverarbeitung am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut und ist Leiter des Fachgebiets Bildkommunikation an der Technischen Universität Berlin. Bereits im Dezember 2011 erhielt das Forscherteam um Thomas Wiegand den Karl Heinz Beckurts-Preis 2011 für maßgebliche Beiträge zur Videocodierung.
Gudrun Quandel | Quelle: Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen: www.ieee.org/about/awards/tfas/ibuka.html
www.hhi.fraunhofer.de/de/departments/image-processing/applications/h264mpeg4-avc/
Weitere Berichte zu: AVC > Consumer Research > Datenmenge > Electronic Systems > Heinrich-Hertz-Institut > IEEE > IEEE-Award > Las Vegas > Merit Award > Videocodierstandards > Videokodierung
Den Tumor fest im Visier
24.05.2012 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Fraunhofer IPT kürt fünf Unternehmen mit ausgezeichneter Einkaufsorganisation
24.05.2012 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten