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Der mit insgesamt 100 000 Euro dotierte Preis zeichnet junge innovative europäische Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie und Life Sciences aus. Er wird von der Deutschen Messe AG, Hannover, und ihren Partnern jährlich ausgelobt.
NovImmune SA
NovImmune entwickelt monoklonale Antikörper zur Behandlung von entzündlichen und immunologischen Erkrankungen. Das Unternehmen mit Sitz im schweizerischen Plan-les-Quates nahe Genf hat bislang sieben monoklonale Antikörper zur Behandlung von Immunkrankheiten entwickelt. Die Produktpalette des Unternehmens reicht von der vorklinischen bis hin zu klinischen Phase II.
Aufgrund ihrer spezifischen Wirkungsmechanismen besitzen alle Portfolioprodukte das Potenzial für eine Weiterentwicklung zu einem Arzneimittel für mehrere medizinische Indikationen. Zwei Wirkstoffe befinden sich in der Anfangsphase der klinischen Entwicklung, der am weitesten fortgeschrittene durchläuft die klinische Phase II. Das Flagschiffprodukt NI-0401/anti-CD3 wird derzeit für die Behandlung von Morbus-Crohn- und Diabetes-I-Patienten sowie zur Anwendung bei Transplantationen getestet. Das 1998 gegründete Unternehmen beschäftigt heute 75 Mitarbeiter.
TRION Pharma GmbH
TRION Pharma ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das trifunktionale Antikörper, genannt Triomab®, entwickelt. Diese Antikörper werden am Standort München produziert. Für die zugrunde liegende Plattformtechnologie besitzt TRION Pharma weltweit Patentschutz. Triomab®-Antikörper aktivieren gleichzeitig mehrere Abwehrmechanismen des patienteneigenen Immunsystems gezielt gegen Krebs. Das Ergebnis: Tumorzellen werden mit bislang unerreichter Präzision und Effizienz zerstört, und das Immungedächtnis wird aktiviert.
Removab® (Catumaxomab) wurde 2009 als erster Vertreter der Triomab®-Familie in Europa zugelassen. Es ist nicht nur das erste zugelassene Medikament zur Behandlung von malignem Aszites (Bauchwassersucht) bei Krebspatienten, sondern auch der erste bispezifische, trifunktionale Antikörper weltweit am Markt. Removab® wird von TRIONs Entwicklungspartner Fresenius Biotech vertrieben.
VIVALIS SA
VIVALIS beliefert die pharmazeutische Industrie mit zellbasierten Lösungen zur Herstellung von Impfstoffen und Proteinen und entwickelt Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung von Viruserkrankungen. Das in Frankreich ansässige Unternehmen hat sich auf embryonale Stammzellen und deren praktische Anwendungsmöglichkeiten in der Human- und Tiermedizin spezialisiert. Das aus embryonalen Entenstammzellen gewonnene proprietäre EB66® Zelllinienprogramm weist einzigartige industrielle und regulatorische Eigenschaften auf, wobei die Eier bei der Produktion von Impfstoffen ersetzt und Antikörper mit erhöhter ADCC-Aktivität produziert werden. Neben seinen proprietären Programmen ist VIVALIS mehr als 25 Kooperationen mit Pharma- und Biotechnologie-Konzernen eingegangen. Zusätzlich zu diesen Lizenzpartnerschaften hat VIVALIS es sich zur Aufgabe gemacht, eine Reihe von Impfstoffen und Antikörpern zu entwickeln und herzustellen.
Die elfköpfige internationale Fachjury unter dem Vorsitz von Prof.
Dr. Peter Stadler, CEO, Artemis Pharmaceuticals, Köln, fällt die Entscheidung über den endgültigen Gewinner unmittelbar vor der Preisverleihung am 5. Oktober im Rahmen der BIOTECHNICA-Eröffnungsfeier. Der Erstplatzierte bekommt 30 000 Euro Preisgeld. Zudem erhalten alle Finalisten umfangreiche Sachleistungen. Der Preis wird von den Eröffnungsrednern Janez Potocnik, EU-Kommissar für Forschung und Entwicklung, Dr. Philipp Rösler, Wirtschaftsminister Niedersachsen, Dr. Stefan Marcinoswki, Vorstandsmitglied der BASF und Präsident der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie, sowie Kary Mullis, Nobelpreisträger Chemie, überreicht.
Alle drei Finalisten sind während der BIOTECHNICA vom 6. bis 8.
Oktober in Halle 9, Stand F05/1 vertreten. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie über die Preisträger der vergangenen Jahre finden Sie im Internet unter www.biotechnica.de/award_d.
Über die BIOTECHNICA
Die BIOTECHNICA in Hannover ist die europäische Leitveranstaltung für Biotechnologie und Life Sciences. Sie bildet alle Sparten der Biotechnologie ab - von Biotechnik über Laborgeräte, Bioinformatik und Dienstleistungen bis zu den fünf Anwendungsbereichen Pharma/Medizin, Industrie, Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt. Seit 1985 wird die BIOTECHNICA von der Deutschen Messe AG am Messeplatz Hannover veranstaltet. Zudem ist die BIOTECHNICA mit der BIOTECH CHINA in Asien und der BIOTECHNICA AMERICA in den USA auch global aufgestellt.
Katharina Siebert | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.messe.de
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„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
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