Anzeige
Im Rahmen der Service Desk World verlieh der Konferenzveranstalter EUROFORUM die Auszeichnung für innovative Ideen im IT-Service. In diesem Jahr wurden Unternehmen gesucht, die eine besondere Idee für einen business-orientierten Service Desk in ihrem Unternehmen haben oder schon einen solchen einsetzen.
www.servicedeskworld.de
Neues Webinterface für TNS Infratest-Anwender
TNS Infratest gehört als Teil von TNS zu den größten Marktforschungs-Organisationen und führt jährlich tausende von Befragungen für Unternehmen durch. 30 IT-Fachleute betreuen an vier Standorten 1300 Anwender (800 Remote User). Der Service Desk ist aufgeteilt in 1st und 2nd Line, wobei die 1st Line als Single Point of Contact mit klar definierten Reaktions- und Bearbeitungszeiten angelegt ist und die 2nd Line alles übernimmt, was von der 1st Line innerhalb der gegebenen Zeitvorgaben nicht gelöst oder erledigt werden kann.
Ziel war es, das sehr einfach gehaltene Webinterface für die Anwender zu verbessern. Die IT-Homepage sollte so aufgebaut sein, dass die Informationen aus Anwendersicht angeboten werden. Die Anwenderanfragen sollen über Checklisten bereits vorqualifiziert in den Service Desk gelangen. „Der Anteil der Anfragen via Webinterface beträgt nach der Umstellung im Schnitt über 90 Prozent. Damit wurde die manuelle Abarbeitung der Checklisten durch den Service Desk überflüssig. Der Anwender kann sehen, welche Information zur Erledigung seiner Anfrage benötigt wird und die Lösungszeiten konnten verkürzt werden“, erläutert Sabine Böning, Teamleiterin Service Desk und Incident Managerin bei TNS Infratest. Weiter berichtet Böning, dass sich die Einhaltung der Lösungszeiten im Bereich der Störungen von 2009 zu 2010 von 93 Prozent auf 98 Prozent verbesserte und im Bereich der Service Requests von 91 auf 99 Prozent.
Sokrates und SIS-ServiceCockpit für EnBW
Die Informationsverarbeitung der Systeme Infrastruktur Support GmbH ist der interne IT-Dienstleister der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, des drittgrößten Energieversorgers in Deutschland. Ziel der Innovation der EnBW war es, unterschiedliche Kundengruppen zielgruppenspezifisch und aktuell mit Informationen versorgen zu können, wobei inhaltlich Informationen zu Beeinträchtigungen und Ausfällen von IT-Systemen im Fokus stehen. Nachdem mit dem SIS-ServiceCockpit eine zentrale Informationsdrehscheibe zwischen IT-Fachbereichen und Kunden geschaffen wurde, können im Service Desk der EnBW Störungen anhand einer ausgereiften Monitoring-Lösung nun schneller identifiziert werden. Mit dem eigens zu diesem Zweck entwickelten Informationssystem Sokrates werden dann diese Störungen minutenaktuell per Push-Prinzip an die betroffenen Anwender übermittelt. „Indem wir unsere Kunden personenscharf und zeitnah über Störungen informieren, können wir Anrufwellen verhindern. Das erspart unseren Kunden und unserem Service Desk unnötige Anrufe, die früher zu einer Verschlechterung der Erreichbarkeit führten“, erläutert Juliane Wick, Prozessverantwortliche für den Informations Management Prozess.
Neu an der Eigenentwicklung Sokrates ist die Möglichkeit, Verteilerkreise nach technischen oder räumlichen Kriterien adhoc zu generieren. So kann man beispielsweise gezielt alle Kunden ansprechen, die ein IT-System gerade aktiv nutzen. Auch eine standortspezifische Information – zum Beispiel an alle EnBW Mitarbeiter in Stuttgart – ist mit Sokrates möglich. Als Medien stehen Popup-Fenster, E-Mail und SMS zur Verfügung.
Die Gewinner in der Jury-Bewertung
„EnBW hat es sehr erfolgreich durch die Einführung einer entsprechenden Technologie, vor allem aber durch die konsequente Organisation auch mit nachgelagerten Fachbereichen, geschafft, die Nutzer schnell und zielgerichtet bei größeren IT-Störungen proaktiv zu informieren. So sind zahlreiche Synergieeffekte erzielt worden, zum Beispiel: keine Information an Anwender, die von der Störung nicht betroffen sind und keine größeren Anrufwellen im Service Desk. So kann man sich zielgerichtet um die Beseitigung der Störung kümmern. Insgesamt führte dies zu einem Imagegewinn für die gesamte IT, initiiert durch den Service Desk“, erläutert Jurymitglied Reiner Zietlow, Senior Consultant der Karer Consulting.
Bei TNS Infratest gefiel der Jury die schrittweise, aber konsequente Einführung eines intranetbasierten IT Serviceportals. Inzwischen erreichten über 95 Prozent aller Anfragen den Service Desk über dieses Portal. „Erreicht wurde dieses Ziel durch einen sanften Umstieg vom Telefon auf das Intranet sowie die Bereitstellung von nutzerfreundlichen Formularen zur Kommunikation mit dem Service Desk. Die Nutzung des Serviceportals durch die Anwender wird darüber hinaus durch weitere Informationen und Services gefördert. Für den Service Desk bedeutet die Umsetzung dieser innovativen Idee Freiräume, die für weitere, kundenorientierte Projekte genutzt werden können“, so der Support-Experte Zietlow.
Die 18. Service Desk World findet im Mai 2012 statt.
Infos dazu: www.servicedeskworld.de
Pressekontakt
Claudia Büttner
Leiterin Presse/Internet
EUROFORUM Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211.96 86- 3380
Fax: +49 (0) 211.96 86- 4380
Mailto:presse@euroforum.com
Claudia Büttner | Quelle: EUROFORUM Deutschland SE
Weitere Informationen: www.iir.de
www.euroforum.com
Weitere Berichte zu: Anrufwellen > Checklist > EnBW > Infratest > Lösungszeiten > Service Desk Awards > SIS-ServiceCockpit > SOKRATES > TNS > Webinterface
Den Tumor fest im Visier
24.05.2012 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Fraunhofer IPT kürt fünf Unternehmen mit ausgezeichneter Einkaufsorganisation
24.05.2012 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten