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Die C.H.S.-Stiftung zur Förderung biomedizinischer Forschung unterstützt biomedizinische Grundlagenforschung an den Universitäten Heidelberg und Hamburg.
Durch unbürokratische Finanzierung sollen innovative Maßnahmen erleichtert werden, die in der gegenwärtigen Universitätsstruktur nur begrenzt zu verwirklichen sind. Vor allem sollen herausragende Nachwuchswissenschaftler durch Vergabe flexibel einsetzbarer Forschungsmittel bei der Durchführung unabhängiger Projekte unterstützt werden.
Als ein wesentliches Förderinstrument wird jährlich der Chica und Heinz Schaller-Förderpreis für hervorragende innovative wissenschaftliche Arbeiten in der biomedizinischen Grundlagenforschung verliehen. Die Vergabe dieses Preises erfolgte erstmals für das Jahr 2005 an Frau Dr. Rohini Kuner, Institut für Pharmakologie der Universität Heidelberg.
Träger des C.H.S.-Förderpreises 2008 ist Dr. Tobias Dick von der DKFZ-ZMBH-Allianz Heidelberg. Der Preis wird ihm in Anerkennung seiner bahnbrechenden und innovativen Forschungsarbeiten zur Bedeutung von Reduktions-Oxidations-Reaktionen für die zelluläre Signalübertragung verliehen. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 100 000 Euro verbunden, das zur Verwirklichung zukünftiger Forschungsprojekte des Preisträgers eingesetzt werden kann.
Dr. Tobias Dick wurde nach dem Studium der Biochemie an der FU Berlin und einem dreijährigen Forschungsaufenthalt bei Professor Hans-Georg Rammensee 1997 in Tübingen promoviert. Nach einer fünfjährigen Postdoktorandenzeit im Labor von Professor Peter Cresswell an der Yale Universität in New Haven, USA, kam er im Jahr 2003 an das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg, wo er derzeit eine Boveri-Nachwuchsgruppe leitet.
Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Untersuchung von oxidativen Prozessen in menschlichen Zellen. Oxidantien verändern die funktionellen Eigenschaften von Proteinen und tragen so entscheidend zur Signalverarbeitung in menschlichen Zellen bei. Reduktions-Oxidations (Redox)-Prozesse sind dabei sowohl an der Wahrnehmung von Signalen aus der Umgebung als auch deren Weiterleitung im Inneren der Zelle beteiligt. Diese Vorgänge spielen zum Beispiel für Immunreaktionen eine wesentliche Rolle; Störungen von Redox-Reaktionen sind vermutlich auch an Alterung und Alterskrankheiten beteiligt. Um die Dynamik dieser Reaktionen verfolgen zu können, hat die Arbeitsgruppe um Dr. Dick einen Biosensor entwickelt, der eine direkte Beobachtung von Redox-Prozessen in lebenden Zellen erlaubt.
Die Preisverleihung wird im Rahmen einer Festveranstaltung am 9. Februar 2009 um 17.00 Uhr im Hörsaal 41 des BIOQUANT-Gebäudes (Im Neuenheimer Feld 267, 69 120 Heidelberg) stattfinden. Hierzu laden C.H.S.-Stiftung und Universität Heidelberg die Medien herzlich ein.
Kontakt für Rückfragen:
C.H.S.-Stiftung
PD Dr. Barbara Müller
Im Neuenheimer Feld 282
69120 Heidelberg
Tel. 0151 18724924
info@chs-stiftung.de
Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
Irene Thewalt
Tel. 06221 542310, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de
Dr. Michael Schwarz | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.chs-stiftung.de
www.uni-heidelberg.de/presse
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Kuschelhormon, Treuehormon, Angstlöser – häufig gebrauchte Schlagwörter für das Neuropeptid Oxytocin, das sich in den letzten Jahren als ein Stoff erwiesen hat, der unser Verhalten in zentralen Regionen des Gehirns positiv beeinflussen kann. Was jedoch bisher völlig unklar war: Wie gelangt dieser Botenstoff aus dem Hypothalamus in die Hirnbereiche, die ...
Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
Das System ...
Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
Im Herzen der südlichen Milchstraße, im Sternbild Carina (Der Schiffskiel, [1]), befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren die Sternkinderstube des Carinanebels. Diese ausgedehnte Wolke aus leuchtendem Gas und Staub ist von der Erde aus gesehen eine der nächstgelegenen Geburtsstätten massereicher Sterne.
Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...
Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.
Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
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Kaltwasserkorallen als Anpassungskünstler?
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International Forum on Terahertz Spectroscopy and Imaging
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Teams aus neun Ländern treffen sich an der Leibniz Universität zum 6th Hanover PreMoot
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