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Der junge Wirtschaftschemiker fertigte in seiner Arbeit einen einzigartigen Versuchsaufbau an, mit welchem die Stabilität von verzinkten Materialien und Zinklegierungen elektrochemisch und voll automatisiert untersucht werden kann. Mit diesem Stiftungspreis, der mit 2000 Euro dotiert ist, werden jährlich hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Korrosionsforschung von Diplomanden und Doktoranden ausgezeichnet.
Dr. Klemm entwickelte die ‚Raster-Durchflusszelle‘, eine Versuchsanordnung, die aus einer Kapillarzelle mit konstantem Elektrolytfluss besteht. Der zu untersuchende Bereich wird vollautomatisch Punkt für Punkt angesteuert, wobei jeder Punkt nur ca. 100 Mikrometer groß ist, also vom Durchmesser so breit wie zwei Haare. Durch den ständigen Elektrolytfluss wird korrodierendes Material abgetragen, welches in einer nachgeschalteten Analytik spektroskopisch untersucht wird.
Mit der neuen Methodik untersuchte der MPIE-Wissenschaftler Zink und Zinkoxid, um mehr über die Stabilität und das elektrochemische Verhalten dieser Materialien in wässrigen Lösungen zu erfahren. Weiterhin wurde eine Optimierung des Systems Zink-Magnesium durchgeführt, ein besonders für den Automobilbereich interessanter Korrosionsschutz.
Der Dr.-Klaus-Seppeler-Stiftungspreis wurde im Jahr 2005 auf Initiative der Dr. Klaus Seppeler Stiftung zusammen mit der Gesellschaft für Korrosionsforschung (GfKORR) ins Leben gerufen. Die GfKorr ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Fachleuten aus Industrie, Forschung und Handwerk, deren Zielsetzung in der Vermeidung von Korrosion und ihren Folgeschäden liegt. Der gesamtwirtschaftliche Schaden durch Korrosion liegt bei etwa 80 Mrd. Euro jährlich. Als Jury fungiert der Vorstand der GfKORR. Die Seppeler Gruppe gehört zu den größten Verzinkereien in Deutschland.
Yasmin Ahmed Salem | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.mpie.de
Weitere Berichte zu: Elektrolytfluss > GfKORR > Klaus-Seppeler-Stiftungspreis > Korrosion > Korrosionsforschung
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
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Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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