Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Deutscher Rechenzentrumspreis 2011 geht nach Oldenburg

11.04.2011 - 11.04.2011
Der Deutsche Rechenzentrumspreis 2011, der am 07. April in Sinsheim in vier verschiedenen Kategorien verliehen wurde, ging in der Kategorie Vier "Ideen und Forschungen rund um das Rechenzentrum" nach Oldenburg an das OFFIS - Institut für Informatik. Das Institut wurde für seine Einreichung "Energie- und Kostenersparnis in Rechenzentren durch ein proaktives Power- und Lastmanagement" ausgezeichnet.

Anzeige

Mit der jährlich stattfindenden Veranstaltung "future thinking" und dem damit verknüpften Deutschen Rechenzentrumspreis sollen neue Ideen zur Effizienz, insbesondere zur Energieeffizienz, rund um das Rechenzentrum sichtbar gemacht werden.


Um allen Aspekten dieses Themas gerecht zu werden, wurde der Deutsche Rechenzentrumspreis in den folgenden vier Kategorien ausgelobt: "Visionäre Rechenzentrumsarchitektur", "Innovative Rechenzentrumsanwendungen", "Innovative Rechenzentrums-Produkte" und "Ideen und Forschungen rund um das Rechenzentrum". In jeder Kategorie werden aus den insgesamt 39 Einreichungen von der Jury drei in die engere Auswahl aufgenommen und daraus wiederum ein Gewinner pro Kategorie gekürt. Desweiteren gab es in jeder Kategorie einen Publikumspreis zu gewinnen. Die Teilnehmer der Veranstaltung haben aus allen Arbeiten ihre persönlichen Favoriten mit einem innovativen Votingsystem bestimmt.

Für OFFIS waren Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel, der auch einen eingeladenen Vortrag auf der Veranstaltung hielt, und Dr. Gunnar Schomaker, Gruppenleiter im Forschungs- und Entwicklungsbereich Energie, vor Ort und haben den Preis entgegengenommen. "Das Thema Energie- und Kostenoptimierung in Rechenzentren, sowie das ganze Feld der sogenannten "Green-IT", das alle IKT-basierten Potenziale für Energie- und Ressourceneffizienz umfasst, wird in unserer Forschung schon seit mehreren Jahren untersucht," merkte Professor Nebel an. "Daher freuen wir uns sehr über die Anerkennung unserer Arbeit durch diesen prestigeträchtigen Preis." Die Forschungsarbeit bei OFFIS zu diesem Thema wird kontinuierlich ausgebaut – so konnte beispielsweise zusammen mit namhaften Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft in der Ausschreibung „IT2Green“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie das Projekt „AC4DC“ erfolgreich eingeworben werden, in dem die durch den „Deutschen Rechenzentrumspreis“ ausgezeichneten Konzepte in die Praxis überführt werden.

Ansprechpartner für Rückfragen der Redaktion:
Dr. Gunnar Schomaker
Gruppenleiter FuE-Bereich Energie – Gruppe „Energieeffizienz in der IKT“
Telefon: 0441 9722-241
E-Mail: gunnar.schomaker@offis.de

Über die Einreichung:

Energie- und Kostenersparnis in Rechenzentren durch ein proaktives Power- und Lastmanagement:

Die Idee des Rechenzentren (RZ)-übergreifenden zweistufigen Last- und Powermanagement (LPM) besteht darin, virtualisierte Dienste dynamisch auf die Server verteilter RZ zu migrieren, so dass eine Energie- und Kostenoptimierung vorgenommen wird. Einerseits soll jedes RZ für sich betrachtet eine Optimierung der Servernutzung und eine entsprechende Anpassung der Kühlung und Energieversorgung durchführen, mit dem Ziel ungenutzte Ressourcen temporär abzuschalten. Zu diesem Zweck sollen durch Analysen der aktiven Serverdienste Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung der Auslastung gemacht werden, welche dann für ein proaktives – und somit effizientes – Management verwendet werden. Andererseits soll darauf aufbauend eine Optimierung eines gesamten RZ-Verbunds unter Berücksichtigung standortspezifischer variierender Parameter durchgeführt werden. Zu diesen Parametern gehören z.B. Wetterdaten wie die Außentemperatur inkl. Vorhersagen oder der Energiepreis. Das Vorgehen: Zunächst bewertet das Management für einen gewissen Zeitraum die vorerst nur lokal optimierten RZ des Verbunds auf Basis der Standortparameter. Die ermittelte Priorisierung bezüglich der Energieeffizienz bestimmt somit das Ziel für die Migration der Dienste. Haben die Dienste die Ziel-RZ erreicht, werden sie nun lokal erneut möglichst optimal auf die Server verteilt. Absehbar nicht genutzte Server werden in einen stromsparenden Ruhezustand gefahren.

Über OFFIS:

OFFIS - Institut für Informatik

OFFIS ist ein 1991 gegründetes, international tätiges Forschungs- und Entwicklungsinstitut für ausgewählte Informatiktechnologien und praxisrelevante IT-Forschungsbereiche. Über 260 Mitarbeiter vereinen in durchschnittlich 60 laufenden Forschungsprojekten Technologie- und Branchen-Know-how unter schwerpunktmäßig in den Themenbereichen Energie, Gesundheit und Verkehr.

Weitere Informationen:
http://www.future-thinking.de
http://www.lastmanagement.offis.de
http://www.offis.de
http://www.it2green.de

Ann-Kathrin Sobeck | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.offis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Den Tumor fest im Visier
24.05.2012 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Fraunhofer IPT kürt fünf Unternehmen mit ausgezeichneter Einkaufsorganisation
24.05.2012 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit


Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.

Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.

„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...

Im Focus: Widerspenstiges Quasiteilchen erzeugt


Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.

Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.

Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...

Im Focus: Licht lässt Partikel wachsen - Forscher entdecken neuen Mechanismus in der Atmosphäre


Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.

Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.

Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...

Im Focus: Abschreckung: Tabak signalisiert angreifenden Zikaden Verteidigungsbereitschaft


Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen

Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...

Im Focus: Erbgutkopie reist im Protein-Koffer


Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.

Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.

Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Energieversorger vor dem Umbruch

24.05.2012 | Studien Analysen

Stem-cell-growing surface enables bone repair

24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie

Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit

24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Wissenschaft und Öffentlichkeit

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp