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Hier lassen Studierende ihre selbst entwickelten und autonom fahrenden Modellautos im Maßstab von 1:10 selbstständig einparken, exakt die Fahrspur halten und vorausschauend Hindernisse und Kreuzungen erkennen.
Die Modellfahrzeuge bewältigen die Herausforderungen in einer Geschwindigkeit bis zu 20 km/h auf dem 100 m2 großem Parcours. Zehn Teams aus ganz Deutschland zeigen, zu welchen fahrzeugtechnischen Meisterleistungen sie fähig sind.
Beim Carolo-Cup treten nach dem Vorbild der DARPA Urban Challenge in den USA selbst gebaute, autonom fahrende Modelle an, um in jeweils drei dynamischen und praktischen Disziplinen zu überzeugen. Zu den dynamischen Disziplinen gehören das rückwärts Einparken, das fehlerfreie dreiminütige Durchfahren eines Rundkurses mit und ohne Hindernisse sowie die Beachtung von Vorfahrtsregelungen an Kreuzungen. Bewertet werden die Leistungen von einer Jury, die aus Experten der Wirtschaft und Wissenschaft zusammensetzt ist. Bewertet werden neben dem Einpark- und dem Spurführungskonzept mit Ausweichmanövern aber auch wie kostengünstig und energieeffizient die kleinen Flitzer sind.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Studierende für das Thema autonomes Fahren zu begeistern. Der Wettbewerb ist so ausgelegt, dass auch kleinere studentische Mannschaften mit geringem Kostenaufwand eigene Fahrzeuge entwickeln und am Wettbewerb teilnehmen können. Gefördert werden praktische Fähigkeiten, zum Beispiel müssen Sensor- und Aktorentechnik ebenso selbstständig entwickelt werden wie Fahrwerke und komplexe Softwarealgorithmen. Als "Soft Skills" lernen die Teams nebenbei praxisrelevante Eigenschaften wie Projektmanagement, Akquise von Sponsoren und Partnern sowie Team-, Motivations- und Präsentationstechniken und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Elektrotechnik-, Informatik- und Maschinenbaustudierenden.
Zu dem Finale am
Dienstag, 9. Februar 2010, von 18.00 bis 21.00 Uhr in der Aula, Pockelsstr. 11, 3. OG, 38106 Braunschweig,
sind technikbegeisterte Zuschauer, die die Teams lautstark anfeuern können, herzlich eingeladen. Die ersten drei Teams erhalten insgesamt ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.
In diesem Jahr gibt es mit insgesamt zehn Teams einen Teilnahmerekord:
o GalaXIs RWTH Aachen
o CDLC TU Braunschweig
o I-Speed TU Dresden
o FAUtomobilclub Universität Erlangen-Nürnberg
o FAUST Onyx HAW Hamburg
o TUM Phoenix TU München
o SoCar Universität Potsdam
o Spatzenhirn Universität Ulm
o Ostfalia-Cup FH Wolfenbüttel
o S.A.D.I. FH Zwickau
Zeitplan - Finale
18.00 Eröffnung
18:05 Rundstrecke ohne Hindernisse
ca. 19.00 Rundstrecke mit Hindernisse
ca. 20.00 Einparken parallel
ca. 20.45 Siegerehrung
Vorab Fototermin: Um 17.45 Uhr besteht die Möglichkeit, vorab vom Parcours und von den Modellfahrzeugen Fotoaufnahmen zu machen.
Kontakt zu dem Team "Carolinchen II" der TU Braunschweig
Martin Escher
E-Mail: info@team-cdcl.de
www.team-cdlc.de/
Kontakt zum Organisationsteam
Dipl.-Ing. Tobias Carsten Müller
Institut für Regelungstechnik
Tel.: +49-531-391-3886
E-Mail: tc.mueller@tu-braunschweig.de
Mobil: 0177/2594878
Ulrike Rolf | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.carolo-cup.de
www.team-cdlc.de/
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Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
In der Arbeitsgruppe von Professor Fässler am Institut für Anorganische ...
Eine Notunterkunft muss schnell verfügbar, kostengünstig, leicht zu transportieren und unkompliziert im Aufbau sein.
In der Katastrophenhilfe ist daher das Zelt die erste Wahl. Doch oft wird aus dem Provisorium ein Dauerzustand, der sich über Jahre erstrecken kann. Ziel des Projektes Architekturstudierender am KIT: ein Ansatz, der die Lebensbedingungen in solchen Zeltlagern verbessert. Mit der sechseckigen Konstruktion „x-tent.me“ entwickelten sie eine Übergangsform zwischen temporärer ...
Viele Insektenlarven fressen Pflanzen und richten so in der Landwirtschaft Schaden an. Wie wird das Fressverhalten der Larven gesteuert, welche Hormone sind daran beteiligt? Das untersuchen Wissenschaftler vom Biozentrum der Universität Würzburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ihr Projekt.
Ob ein Mensch Hunger spürt oder sich satt fühlt, wird durch ein komplexes Signalnetzwerk in seinem Organismus bestimmt. Daran beteiligt sind Nervensystem, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse und Fettzellen, wobei diese Akteure über so genannte Neuropeptide wie Orexin und über Peptidhormone wie Insulin oder Leptin miteinander kommunizieren. Peptide von diesem Typus spielen im ...
Siemens hat eine getriebelose Windenergieanlage mit sechs Megawatt (MW) Leistung für den Offshore-Einsatz auf den Markt gebracht.
Windturbinen ohne Getriebe zeichnen sich durch ein robustes Design und ein geringes Gesamtgewicht aus. Diese Kombination senkt Infrastruktur-, Installations- und Wartungskosten und steigert die Energieausbeute und damit die Rentabilität über die gesamte Lebensdauer der Anlage. Die Rotorblätter der SWT-6.0-Windturbine sind mit 75 Meter Länge die größten für 6-MW-Anlagen.
Sie basieren auf ...
Siemens hat den weltweit ersten Leistungsschalter entwickelt, der bei Spannungen von 1,2 Millionen Volt arbeitet.
Solche Ultrahochspannungen erhöhen die Übertragungskapazität von Stromleitungen und bieten so die Möglichkeit, auf relativ wenigen Trassen große Mengen elektrischer Energie zu transportieren.
Leistungsschalter werden in Umspannwerken eingesetzt, um einzelne Stromleitungen zu- oder abzuschalten. Der neue Schalter ist für eine Testinstallation im indischen Bina bestimmt. Indien setzt auf die Ultrahochspannungs-Technik, um seine ...
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