Anzeige
Die Auszeichnung der Bonn-Aachener Forschungsschule B-IT Research School geht an Herrn Steffen Kirchhoff. Prämiert wird seine exzellente Forschungsarbeit im Bereich der Ähnlichkeitsbestimmung von Bildern und Videos. Damit sollen Suchmaschinen zukünftig erheblich bessere Treffer liefern können. Die Verleihung aller Awards findet in der Akademie der Wissenschaften in Düsseldorf am 28. November 2011 ab 13:00 Uhr statt.
Steffen Kirchhoff hat ein neuartiges Ähnlichkeitsmaß für Bilder und Videos entwickelt, das zukünftig die Qualität von Suchmaschinen deutlich verbessern soll. Steffen Kirchhoff absolvierte an der RWTH Aachen ein Informatikstudium mit wirtschaftswissenschaftlichem Zusatzstudium. In seiner Diplomarbeit entwickelte er ein neuartiges Ähnlichkeitsmaß für Bilder und Videos, das sich in umfangreichen Experimenten gegenüber existierenden Ansätzen als deutlich überlegen erwies. Für Teilergebnisse der Arbeit wurde er bereits mit dem Best Paper Award der GI-Informatiktage, dem Spitzentreffen der deutschen Informatikstudierenden, ausgezeichnet.
Den NRW Young Scientist Award erhält er für seine Publikation "Modelling Image Similarity by Gaussian Mixture Models and the Signature Quadratic Form Distance" auf der weltweit wichtigsten Konferenz im Bereich Computer Vision, der IEEE-ICCV 2011 in Barcelona. Der NRW Young Scientist Award ist mit 1.500 EURO dotiert. Das Besondere an diesem Preis ist, dass er Studierende auszeichnet, die ihren Master oder ihr Diplom noch nicht vollendet haben.
>>Über die B-IT Research School
Die Bonn-Aachener Forschungsschule B-IT (B-IT Research School) ergänzt die erfolgreichen internationalen Masterprogramme des Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) um eine strukturierte Doktorandenförderung im Bereich der Informatik. Dabei werden sowohl Grundlagen der Informatik als auch verschiedene Anwendungsfelder mit interdisziplinären Themen adressiert. 2011 werden 32 Stipendiaten aus 13 Ländern gefördert. Der Frauenanteil beträgt erfreuliche 28 Prozent. Die B-IT Research School wird von der RWTH Aachen und der Universität Bonn unter Mitwirkung der Fraunhofer-Institute in Birlinghoven bei Bonn geleitet. Die Direktoren sind Professor Matthias Jarke (RWTH Aachen) und Professor Armin B. Cremers (Universität Bonn).
Weitere Informationen zur B-IT Forschungsschule:
http://www.b-it-center.de/research-school
>>Über die NRW-Forschungsschulen
Seit 2008 bilden siebzehn NRW-Forschungsschulen Doktoranden aus. Sie werden vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) mit insgesamt 36 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert. Ein wesentlicher Vorteil der Forschungsschulen ist die verkürzte Promotionszeit. Wer in das Programm aufgenommen wird, erhält ein Vollstipendium.
Weitere Informationen zu den NRW-Forschungsschulen unter:
http://www.innovation.nrw.de/hochschulen_und_forschung/wissenschaftlicher
_nachwuchs/forschungsschulenNEU/index.php
Kontakt:
Prof. Dr. Matthias Jarke
RWTH Aachen, Informatik 5
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Telefon +49 (0) 241 80 21 501
Alex Deeg | Quelle: Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen: www.b-it-center.de/research-school
Weitere Berichte zu: B-IT > Ernst & Young > Forschungsschule > Merit Award > NRW > NRW-Forschungsschulen > RWTH > Suchmaschine
Den Tumor fest im Visier
24.05.2012 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Fraunhofer IPT kürt fünf Unternehmen mit ausgezeichneter Einkaufsorganisation
24.05.2012 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten