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Um neue Wege in der Stadtplanung geht es bei der gleichnamigen Bachelorarbeit von Jürgen Graef und Fabian Gronbach, die von der Sparkassenstiftung Ostalb mit dem Hochschulpreis 2011 ausgezeichnet worden ist. Mit ihrer Arbeit liefern die beiden Interaktionsgestalter einen zukunftsweisenden Beitrag zur Lösung komplexer und langwieriger Planungsprozesse heutiger Städteplanung.
Aktuelle regionale Großprojekte wie beispielsweise die Ortsumgehung der B29 und die Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd prägen durch die lang andauernde Baustellensituation das Stadtbild einer Gemeinde auf mehrere Jahrzehnte. Sie bedürfen einer verantwortungsbewussten und weitsichtigen Planung aller Beteiligten, damit sich das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Regionen wieder normalisiert.
Diesen diskussionsintensiven Gedanken- und Meinungsaustausch nutzten beide Studenten als Ausgangspunkt für ihren Gestaltungsprozess. In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt sowie dem Vermessungs- und Liegenschaftsamt der Stadt Schwäbisch Gmünd näherten sich die beiden Interaktionsgestalter kreativ den Herausforderungen dieses Themas.
Das Ergebnis Ihrer Arbeit ist ein interaktiver Planungstisch, der die Kommunikation und Zusammenarbeit der beteiligten Akteure fördert und mit den Vorteilen digitaler Karten überzeugend vereint. Mit ihrem Projekt ist es den beiden Studenten gelungen, die vielschichtigen Prozesse nachhaltiger Stadtplanung effektiver und effizienter zu gestalten und uns auf beeindruckende Weise schon heute die Planungswerkzeuge der Stadtplaner von morgen zu zeigen.
Die Bachelorarbeit aus dem Wintersemester 2010/11 im Fach Interaktionsgestaltung entstand unter Beratung der beiden HfG-Professoren Hans Krämer und Hartmut Bohnacker.
Ingrid Scholz | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.hfg-gmuend.de/
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