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Um es mit den Worten von Dr. Theo Lieven, Mitbegründer und Geschäftsführer von NUK — Neues Unternehmertum Rheinland e.V. gleich vorweg zu nehmen: „Die Zeiten sind vorbei, wo Gründer sich bei Wagniskapitalgebern mit „Ey, haste mal `ne Mio“ meldeten und das Geld für Unternehmensgründungen angeblich auf der Straße lag. Entscheidend ist und bleibt eine tragfähige Idee, und die wiederum ist unabhängig von Wirtschaftskrise oder Hochkonjunktur.“
Sichtlich erfreut zeigte sich deshalb auch Ute Berg, Wirtschaftsdezernentin der Stadt Köln und neues NUK-Kuratoriumsmitglied, über den großen Andrang bei der Kick-off- Veranstaltung zum NUK-Businessplan-Wettbewerb: „Die Stadt Köln hat ein ureigenstes Interesse, mit den jungen Unternehmern ins Gespräch zu kommen. Sie schaffen nicht nur Arbeitsplätze in der Region, sondern helfen auch mit, verkrustete Strukturen aufzuweichen.“ In Abwandlung von Barack Obamas Worten über den kürzlich verstorbenen Gründer der Firma Apple, Steve Jobs, motivierte sie die aufmerksamen Zuhörer an: „Seien Sie mutig, seien Sie kühn und verändern Sie mit Ihren Ideen die Welt.“
Hierzu leistet die 1997 ins Leben gerufene Initiative NUK (Netzwerk und Know-how) einen wichtigen Beitrag. Ihr Ziel ist es, durch ein Expertennetzwerk und Know-how-Transfer ein innovations- und gründerfreundliches Klima im Rheinland zu fördern. Aus den bislang 14 Businessplan-Wettbewerben gingen allein mehr als 700 erfolgreiche Unternehmen mit mehr als 4.000 Arbeitsplätzen hervor, darunter bekannte Firmen wie beispielsweise Sedo, Amaxa, True Fruits, Hemoteq und Ergobags.
Die Initiative macht Unternehmensgründer und Jungunternehmer durch kompetente und unabhängige Beratung, beispielsweise in Form von regelmäßigen Coachings, Vorträgen und Workshops fit für die Selbständigkeit. Konkret werden die Gründer in den nächsten acht Monaten dabei unterstützt, ihre Geschäftsidee in ein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell umzusetzen und erfolgreich am Markt zu etablieren. Ab sofort finden jeden regelmäßig jeden Donnerstag in Köln im Wechsel Fachvorträge und Coachingabende statt. Alle Leistungen innerhalb des Wettbewerbs sind für die Existenzgründer kostenlos. Zudem winken den Gründern Geldpreise im Gesamtwert von 30.000 Euro.
Abschluss des dreistufigen Wettbewerbs bildet der fertige Businessplan. „Stellen Sie sich kein starres Konzept darunter vor. Wichtig ist die Strukturierung der Gedanken. Wer Bescheid weiß, kann zielgerecht auf nötige Veränderungen reagieren, also unternehmerisch handeln“, betonte Vorstandsmitglied Dr. Dietrich Gottwald. Bernd Nürnberger, Direktor der Kreissparkasse Köln, sagt es mit seinen Worten: „Der Businessplan ist Herzstück und Visitenkarte auf dem Weg in die Selbständigkeit.“ Die Kreissparkasse Köln bietet deshalb Existenzgründern aus der Region ihre Unterstützung an.
Neben ihrer Beteiligung an sechs Gründer- und Technologiezentren, mit ihrer Wagnis- Kapital-Gesellschaft und nicht zuletzt als langjähriger Sponsor des NUK-Wettbewerbs. Wie die Teilnahme am 15. NUK-Wettbewerb funktioniert, erläuterte schließlich Projektleiterin Vesna Domuz, die auch beim anschließenden Get-together die zahlreichen Anfragen beantwortete.
„Mitmachen kann jeder. Der Wettbewerb ist branchenunabhängig. Einfach auf der Website registrieren. Neu ist: damit erhalten Existenzgründer gleichzeitig Zugang zu wichtigen Fachbeiträgen sowie zum NUK- Handbuch als Leitfaden zur Erstellung von Businessplänen.“ Die Vortragsreihe und damit den offiziellen Teil der Veranstaltung schloss Dr. Theo Lieven unter großem Applaus mit den Worten „viel Spaß beim Gründen“.
In den kommenden Tagen finden zwei weitere regionale Kick-Off-Veranstaltungen statt: in Düsseldorf (10.11. 2011, Life Science-Center, Merowinger Platz 1a, ab 19 Uhr) und in Bonn (15.11.2011, Universitätsclub Bonn, Konviktstraße 9, ab 19 Uhr) statt.
Ausführliche Informationen, Adressen und Termine unter www.neuesunternehmertum.de
Vesna Domuz | Quelle: NUK
Weitere Informationen: www.neuesunternehmertum.de
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