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Bereits zum 14. Mal veranstaltet die Universität Rostock im Mai den „Internationalen Papierschiff Wettbewerb“. Erneut werden kleine und sehr leichte Schiffchen gesucht, die vollständig aus Papier gebaut sind und möglichst viele Bleikugeln tragen können.
„Wir sind gespannt, ob der seit 2008 bestehende Weltrekord von Gabriele Lüdtke mit einer kaum für möglich gehaltenen Zuladung von über 5130 Gramm überboten werden kann, wobei das Papierschiffchen „Willi“ selbst nur 10 Gramm wog“, so Prof. Robert Bronsart, der Initiator des Wettbewerbes, „Um diese Leistung zu verstehen, muss man bedenken, dass diese Tragfähigkeit mehr als fünf Literpackungen Milch oder mehr als 20 Paketen Butter entspricht, getragen von einem Schiffchen ganz aus Papier, das selbst nur so viel wie neun Gummibärchen gewogen hat!“
Die Teilnahmebedingungen sind ganz einfach, jeder kann mitmachen, ob jung ob alt, ob allein oder im Team und sein Papierschiffchen spätestens bis zum 9. April an die Veranstalter schicken. Der Wettbewerb wird am 7. Mai in der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik in der Albert-Einstein-Straße 2 ausgetragen. Ab 14:00 Uhr sind alle Konstrukteure und Interessierte herzlich eingeladen mitzuerleben, wie viel das eigene Schiffchen und die der anderen Teilnehmer tragen kann, bevor es untergeht.
„Papierschiffe und Wissenschaft, wie passt das zusammen?“ kann man sich fragen. Prof. Bronsart: „Wenn man sieht, mit wie viel Einsatz sich gerade die vielen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit dem Thema beschäftigen, kann man durchaus von Wissenschaft sprechen“ und ergänzt mit einem kleinen Schmunzeln: „der Beitrag zum Papierschiffwettbewerb in der Sendung mit der Maus über den Wettbewerb ist hervorragend geeignet, unseren Studierenden das Problem des Schwimmens und des Untergehens zu erklären“.
Zunächst gilt es aber wieder, sich eine raffinierte Konstruktion auszudenken und diese zu bauen. Hierbei sind nur ganz wenige und sehr einfache Teilnahmebedingungen zu beachten.
Viele Unternehmen der Schiffbauindustrie, unterstützen diesen Wettbewerb, um damit bei den Teilnehmern das Interesse an der faszinierenden Schiffstechnik zu befördern. Daher wird es erneut möglich sein, in mehreren Kategorien Preise gewinnen zu können – jede anwesende Teilnehmerin und Teilnehmer wird ausgezeichnet! Der Gewinner erhält 500 €, wenn ein neuer Weltrekord aufgestellt wird, gibt es zusätzlich noch einmal 500 €!
Wer mehr wissen möchte, findet alles Weitere und dazu noch viele interessante Informationen zu den Wettbewerben der vergangenen Jahre unter: www.paperboat.de. Fragen können gerne an paperboat@uni-rostock.de gerichtet werden.
Ansprechpartner:
Kersten Ziesemer
Tel.: 0381 498 9276
FAX: 0381 498 9272
kersten.ziesemer@uni-rostock.de
Ingrid Rieck | Quelle: Universität Rostock
Weitere Informationen: www.paperboat.de
www.uni-rostock.de
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