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Das Team hat eine Methode zur Herstellung spezieller Chemikalien für die pharmazeutische Industrie entwickelt. Der erste Preis in der Kategorie Forscher-Team geht an das Team des Diplomingenieurs Gerald Bieber vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Rostock. Ziel des VentureCup-MV ist die Verwertung von Forschungsergebnissen und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Mecklenburg-Vorpommern.
Mit der vom Team um Dr. Robert Kourist entwickelten neuartigen biotechnologischen Synthesemethode können wertvolle Proteaseinhibitoren (Moleküle, die den Abbau von Proteinen und darüber die Vermehrung von Viren verhindern) hergestellt werden. Diese haben eine hohe Ähnlichkeit zu bekannten AIDS-Medikamenten. Sie haben ein hohes Potential als Arzneimittel gegen Retroviren. Außerdem sind diese speziellen Moleküle als hochwertige Feinchemikalien für die pharmazeutische Industrie geeignet. Robert Kourist hat gerade auch einen Preis beim DSM Science Award North in den Niederlanden bekommen. Die DSM ist eine der führenden Firmen der Chemieindustrie und ist vor allem auf dem Gebiet der Feinchemie mit hochinnovativen Verfahren insbesondere in der "Weißen Biotechnologie" vertreten.
Im Juli wird Robert Kourist zu einem Forschungsaufenthalt an der Keio-University in Tokio aufbrechen.
Der zweite Preis (100.000 Euro) in der Kategorie Nachwuchsforscher geht an Dr. Heike Mikschofsky vom Institut für Landnutzung, Bereich Agrobiotechnologie an der Universität Rostock. Ihr Thema lautete "Erzeugung rekombinanter Pharmazeutika in Pflanzen". Platz drei (70.000 Euro) geht an Diplomingenieur Elmar Zeeb und sein Team vom Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität Rostock. Er entwickelt ein Software-Werkzeug, um Geräte leicht mit Internetdiensten aus dem Web 2.0 zu verknüpfen.
Das Siegerteam (60.000 Euro) in der Kategorie Forscher-Team, eine Zusammenarbeit des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung und der Universität Rostock, hat ein System zur Vermeidung von Sturz- und Fallschäden entwickelt. Das handliche Gerät von Diplomingenieur Gerald Bieber und seinen Kollegen kann in großer Stückzahl hergestellt werden. Es schützt ältere Menschen vor Sturz- und Fallschäden. Das Gerät erkennt einen drohenden Sturz bereits in der Entstehungsphase und leitet rechtzeitig Gegenmaßnahmen wie das Aufblasen eines Airbags ein.
Den zweiten Platz (30.000 Euro) belegt ein Team des Fachbereichs Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie der Universität Greifswald sowie Dr. Sebastian Koball von der Klinik für Innere Medizin der Universität Rostock. Das Produkt der Greifswalder ist ein Magensimulationsgerät zum Einsatz in der Pharmaindustrie. Mit dem Gerät können erstmalig die tatsächlichen Freisetzungsprozesse von Arzneimitteln im Magen nachgeahmt werden. Dr. Sebastian Koball hat ein Verfahren entwickelt, das hilft, Komplikationen bei der Dialyse zu vermeiden.
Der dritte Preis (15.000 Euro) dieser Kategorie geht an Teams um Diplomingenieurin Andrea Dührkoop vom Institut für Umweltingenieurwesen der Universität Rostock, Prof. Dr. Steffen Mitzner von der Klinik für Innere Medizin der Universität Rostock sowie Dr. Georg Daeschlein vom Universitätsklinikum Greifswald.
Der Venture Cup-MV wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Exzellenzförderprogramm Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Bei diesem Wettbewerb werden innovative Ideen und Forschungsergebnisse aus Hochschulen bzw. institutionell geförderten außeruniversitären Forschungseinrichtungen gesucht. Diese sollen sich zu Geschäftsideen für innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickeln lassen und in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt werden.
Ansprechpartner für weitere Informationen zu der Prämierungsveranstaltung und den Preisträger
VentureCup-MV
Organisationsbüro (Greifswald)
Dr. Stefan Seiberling, Telefon 03834 86-1174
Maria Moynihan, Telefon 03834 86-1176
zff@uni-greifswald.de
Ansprechpartner für die Erstinformation zur Wettbewerbsteilnahme an den Hochschulstandorten
Rostock
Kai-Uwe Grünberg und Rene Portwich
Gründerbüro Universität Rostock
Telefon 0381 498-1235/-1221
kai-uwe.gruenberg@uni-rostock.de,
rene.portwich@uni-rostock.de
Greifswald
Dr. Stefan Seiberling
Zentrum für Forschungsförderung
Telefon 03834 86-1174
gruenderbuero@uni-greifswald.de
zff@uni-greifswald.de
Wismar
Oliver Greve
TT-Beauftragter für die Hochschule Wismar
Telefon 03841 753-428
o.greve@so.hs-wismar.de
Stralsund
Dr.-Ing. Rudi Wendorf
Technologie- und Informationstransferstelle
Telefon 03831 456-528
rudi.wendorf@fh-stralsund.de
Neubrandenburg
Ilona Gaschler
Fachhochschule Neubrandenburg
Telefon 0395 569-3161
transfer@hs-nb.de
Jan Meßerschmidt | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.venturecup-mv.de
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Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
Das System ...
Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
Im Herzen der südlichen Milchstraße, im Sternbild Carina (Der Schiffskiel, [1]), befindet sich in einer Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren die Sternkinderstube des Carinanebels. Diese ausgedehnte Wolke aus leuchtendem Gas und Staub ist von der Erde aus gesehen eine der nächstgelegenen Geburtsstätten massereicher Sterne.
Der Nebel beinhaltet einige der hellsten und ...
Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.
Der in Halle 5, Stand 5-228, vorgestellte Prototyp zeigt das Funkspektrum in einem 3D-Spektrogramm, markiert die prognostizierten Lücken und prüft deren Eintreffen. Diese Methode, Cognitive Radio, verbessert die Übertragungsqualität in einem bereits vollen Funkspektrum ohne aufwändiges, statisches Koexistenzmanagement. Ziel ist eine höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Funk für die Automatisierung.
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