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Dank ihrer Fähigkeit zur schnellen Auf– und Entladung können sie für Anwendungen in der Luftfahrttechnik (Öffnung der Notausgänge im A380) und im Automobilbereich (Rückgewinnung von Bremsenergie) interessante Leistungsspitzen erreichen.
Diese Superkondensatoren bestehen aus zwei in einer ionischen Lösung (dem sogenannten Elektrolyt) schwimmenden Kohlenstoffelektroden, von denen jeweils eine positiv und die andere negativ geladen ist. Während der Aufladung des Kondensators werden die negativ geladenen Ionen (Anionen) auf der negativen Elektrode gegen positiv geladene Ionen (Kationen) ausgetauscht und umgekehrt.
Einem Forscherteam vom “Labor für extreme Bedingungen und Werkstoffe: hohe Temperaturen und Strahlungen” (CEMHTI), in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum für chaotische Systeme (CRMD), gelang es zum ersten Mal, den Anteil dieser ausgetauschten Anionen und Kationen auf den jeweiligen Elektroden zu messen [1].
Dazu haben die Forscher das Verhalten von zwei Superkondensatoren mit kommerziellen Elektroden aus nanoporösem Kohlenstoff mit Hilfe der Kernspinresonanzspektroskopie [2] untersucht. Sie haben beobachtet, dass der Kondensator mit der chaotischsten Karbonstruktur eine höhere Kapazität und eine höhere Toleranz gegenüber höheren Spannungen aufwies. Dies sei auf die bessere Verteilung der Elektronenladungen zurückzuführen, wenn sie mit den Molekülen des Elektrolyts in Kontakt treten, so die Forscher.
[1] Diese Ergebnisse wurde in der Fachzeitschrift Nature Materials veröffentlicht: http://www.nature.com/nmat/journal/vaop/ncurrent/full/nmat3260.html#/ref4
[2] Weitere Informationen zur Kernspinresonanzspektroskopie (in deutscher Sprache): http://de.wikipedia.org/wiki/Kernspinresonanzspektroskopie
Kontakt: Michaël Deschamps – Forscher am Forschungszentrum für chaotische Systeme (CRMD) – Tel: +33 (0)2 38 25 55 11 –
Email: michael.deschamps@univ-orleans.fr
Quelle: Pressemitteilung des CNRS – 17.02.2013 – http://www2.cnrs.fr/presse/communique/2995.htm
Redakteur: Lucas Ansart, lucas.ansart@diplomatie.gouv.fr
Wissenschaft-Frankreich (Nummer 239 vom 26. Februar 2013)
Französische Botschaften in Deutschland und Österreich
Lucas Ansart | Quelle: Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen:
www.wissenschaft-frankreich.de
Weitere Berichte zu: chaotische Systeme > CRMD > Elektrode > Elektrolyt > Elektronenladungen > Ionen > Kationen > Kernspinresonanzspektroskopie > Kondensator > Superkondensatoren
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Professor Frederik Tilmann vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ sagt dazu: „Der Bebenherd liegt außergewöhnlich tief, weit unterhalb der Erdkruste im Erdmantel. Solch starken Beben in dieser Tiefe treten ...
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Physiker der ETH Zürich haben einen Quantensimulator entwickelt, in dem Atome das Verhalten von Elektronen in magnetischen Materialien nachahmen.
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Weshalb ein Kühlschrankmagnet an bestimmten metallischen Oberflächen haften bleibt, das verstehen Physiker in jedem Detail. Magnetische Materialien existieren jedoch auch in exotischen Varianten, deren Eigenschaften trotz jahrzehntelanger Forschung noch weitgehend ...
Die Erderwärmung geht weiter, auch wenn die schlimmsten Prognosen weniger wahrscheinlich werden
Die Erderwärmung stellt Klimaforscher immer wieder vor Rätsel, aber eines steht so gut wie fest: In den nächsten Jahrzehnten wird sich die Durchschnittstemperatur auf der Erde weiter erhöhen, auch wenn sie in den Jahren von 2001 bis 2010 deutlich langsamer gestiegen ist als im Jahrzehnt zuvor.
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Eine neue Methode kann links- und rechtshändige Moleküle zuverlässig unterscheiden
Die Chemie des Lebens kennt rechtshändige und linkshändige Moleküle, die ganz unterschiedliche Wirkung haben können. Ein amerikanisch-deutsches Forscherteam hat jetzt eine neue Technik entwickelt, mit der sich diese beiden spiegelbildlichen Varianten eines Stoffs zuverlässig auseinanderhalten lassen.
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Mit dem Oxid-Cluster zum Rechner der Zukunft
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Atlantic Research Expedition Uncovers Vast Methane-Based Ecosystem
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Die nachhaltige Stadt – ein Zukunftsmodell?
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Aktuelle Batteriespeichertechnologien – Was braucht der Markt?
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Werterhalt und Ressourceneffizienz von Bauwerken – Wege aus dem Instandhaltungsdilemma
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