Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaft am Zug

21.04.2009
Der Ausstellungszug "Expedition Zukunft" tourt ab 24. April durch 60 deutsche Städte

Wie wird die Welt in 20 Jahren aussehen? Wie werden wir dann wohl leben? Mit dem Wissenschaftszug "Expedition Zukunft", der ab 24. April in 60 deutschen Städten Halt macht, will die Max-Planck-Gesellschaft jungen Menschen und allen Wissenschaftsbegeisterten einen Überblick darüber vermitteln, welche Forschungsgebiete unser Leben in den nächsten Jahrzehnten am stärksten beeinflussen werden. Schulklassen können an Führungen und am "Mitmachlabor" im Zug teilnehmen; das Max-Planck-Schülerkolleg "Abenteuer Forschung" bringt Jugendliche an zahlreichen Max-Planck-Instituten direkt mit Wissenschaftlern in Kontakt. Die Max-Planck-Institute bieten darüber hinaus ein vielfältiges Rahmenprogramm an.


Unser Planet ist nur ein Staubkorn in einem sich ständig ausdehnenden Kosmos, der Milliarden von Galaxien und unzählige fremde Sonnen enthält. Doch wie entstanden das Universum und der Mensch? Und gibt es noch andere Erden? Der Wagen 02 der Wissenschaftsausstellung \\\"Expedition Zukunft\\\" widmet sich neuen Erkenntnissen der Astronomie. Bild: ArchiMeDes GbR

In den zwölf Wagen des Ausstellungszuges werden globale Herausforderungen wie Klimawandel, Rohstoffmangel, medizinische Versorgung und fortschreitende Urbanisierung thematisiert und Lösungsansätze aus Wissenschaft und Technik skizziert. Hintergrundinformationen, multimediale Installationen, Filme sowie zahlreiche Exponate, die zum Experimentieren einladen, bieten Wissenschaftsbegeisterten die Möglichkeiten, sich über technologische Trends und Spitzenforschung kundig zu machen und über Chancen und Grenzen der Wissenschaft nachzudenken.

"Spitzenforschung aus Deutschland wird unser zukünftiges Leben entscheidend prägen. Sie ermöglicht tiefe Blicke in unsere Vergangenheit und entschlüsselt so manches Rätsel des Lebens", sagt Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, gibt er am 23. April in Berlin das Startsignal für die Ausstellung, die maßgeblich von der Max-Planck-Gesellschaft in München und der Ausstellungsagentur ArchiMeDes in Berlin konzipiert und umgesetzt wurde.

Der Wissenschaftszug ist einer der Höhepunkt im Wissenschaftsjahr 2009, das unter dem Motto "Forschungsexpedition Deutschland" steht. Es zählt zu den Hauptattraktionen der Bundesregierung anlässlich des 60. Gründungsjubiläums der Bundesrepublik Deutschland. Neben der Max-Planck-Gesellschaft unterstützen die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-, die Leibniz- und die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie zahlreiche Universitäten und Industriepartner die Ausstellung und sind Leihgeber von Exponaten.

Am 24. April ist der Zug im Berliner Hauptbahnhof zu sehen. Danach wird er in über 60 deutschen Städten für mehrere Tage halten. Neben Frankfurt am Main stehen unter anderem Jena, Bremen, Dresden, Leipzig, Potsdam, Dortmund, Mainz, Stuttgart und München auf dem Fahrplan, bevor der Zug im November noch einmal nach Berlin zurückkehrt. In vielen Städten an der Zugroute sind Max-Planck-Institute ansässig, die während des Stopps in ihrer Stadt vielfältige Veranstaltungen und ein umfangreiches Begleitprogramm anbieten.

So lädt beispielsweise das Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund am 19. Mai um 18 Uhr zum Vortrag von Prof. Dr. Metin Tolan "Geschüttelt, nicht gerührt - James Bond im Visier der Physik" ein. Am 12. Juni begeistern die Göttinger Max-Planck-Institute im Rahmen des Festivals "Stadt der jungen Forscher" Kinder und Jungendliche mit Mitmach-Experimenten, Filmen und Bildern aus der Welt der Forschung in der Fußgängerzone der Stadt. Wissenschaftler erklären unter anderem die physikalischen Gesetze, die Sandburgen zusammenhalten und die Funktion von Nervenzellen, die durch Mikroskope ins Visier genommen werden können.

In zahlreichen Städten findet begleitend zum Ausstellungszug in den Max-Planck-Instituten vor Ort das Max-Planck-Schülerkolleg "Abenteuer Forschung" statt: Max-Planck -Wissenschaftler berichten in speziell für Schüler konzipierten Vorträgen aus ihrem Forschungsgebiet und diskutieren mit ihren jungen Gästen über das Ringen um neue Erkenntnisse, Rück- und Fortschritte und den Alltag des Forschers. Die Themen reichen dabei von Astronomie über Hirnforschung und bis hin zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Anschließend an den Besuch eines Vortrags steht dann die Ausstellung im Zug auf dem Programm. Im zwölften Wagen der "Expedition Zukunft" vermitteln einfache, aber eindrucksvolle Experimente Denk- und Arbeitsweisen von Wissenschaftlern und Ingenieuren. Im Mitmachlabor können Schulklassen und Familien mit Kindern zu den Themen "Cooler Kunststoff - ein Werkstoff mit Überraschungseffekt" und "Heiße Zellen - Solarenergie für kreative Anwendungen" forschen.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Dr. Hannelore Hämmerle (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Projektteam "Expedition Zukunft" der Max-Planck-Gesellschaft
Tel.: +49 89 2108-2013
E-Mail: haemmerle@gv.mpg.de
Dr. Andreas Trepte (Projektleitung)
Projektteam "Expedition Zukunft" der Max-Planck-Gesellschaft
Tel.: +49 89 2108-1406/-1407
E-Mail: trepte@gv.mpg.de
Dr. Andrea Wegener (Max-Planck-Schülerkollegs)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Max-Planck-Gesellschaft
Tel.: +49 89 2108-2354
E-Mail: wegener@gv.mpg.de

Dr. Felicitas von Aretin | Max-Planck-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Beobachtung und Kontrolle ultraschneller Prozesse mit Attosekunden-Auflösung
20.02.2018 | Technische Universität München

nachricht Lasing am Limit
15.02.2018 | Technische Universität Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

Researchers from the Institute of Organic Chemistry and Biochemistry of the CAS (IOCB Prague), Institute of Physics of the CAS (IP CAS) and Palacký University...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

Von Bitcoins bis zur Genomchirurgie

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Die Zukunft wird gedruckt

19.02.2018 | Architektur Bauwesen

Fraunhofer HHI präsentiert neueste VR- und 5G-Technologien auf dem Mobile World Congress

19.02.2018 | Messenachrichten

Stabile Gashydrate lösen Hangrutschung aus

19.02.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics