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Start frei für neuartiges Photoemissionsmikroskop

09.08.2013
Elettra, das Elektronen-Synchrotron Triest in Italien, und das Forschungszentrum Jülich wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten.

Vertreter beider Partner unterzeichneten im Juli einen Kooperationsvertrag. Außerdem nahmen sie die neue Synchrotron-Experimentierstation NanoESCA offiziell in Betrieb.

An der Zeremonie nahmen für das Forschungszentrum Prof. Sebastian Schmidt, Mitglied des Vorstands, und Prof. Claus Schneider, Direktor des Peter Grünberg Instituts, teil; für Elettra waren der Präsident Prof. Carlo Rizzuto, der Vizepräsident Prof. Giovanni Cornelli, der CEO Prof. Alfonso Franciosi und die Leiterin des Forschungsprojektclusters, Dr. Maya Kiskinova, anwesend.

NanoESCA ist ein neuartiges Photoemissionsmikroskop, das durch einen Energiefilter spektroskopische Information mit einer räumlichen Auflösung im Nanometerbereich erreicht. Es ist die vierte Experimentierstation des Jülich Synchrotron Radiation Laboratory (JSRL).
Unter diesem Dach baut und betreibt das Peter Grünberg Institut (PGI) Synchrotron-Experimentierstationen im In- und Ausland, stellt diese Forscherinnen und Forschern zur Verfügung und forscht selbst an Materialien für die Informationstechnologie der Zukunft.

Synchrotronquellen erzeugen ein außergewöhnlich brillantes Licht in einem breiten Energiebereich. Damit lassen sich der Aufbau und die elektronischen und magnetischen Eigenschaften von Nanostrukturen, insbesondere an Oberflächen, in Zwischenschichten und dünnen Filmen, sehr detailliert untersuchen.

Weitere Informationen zum Jülich Synchrotron Radiation Laboratory (JSRL):
www.fz-juelich.de/pgi/pgi-6/DE/Forschung/JSRL/_node.html

NanoESCA am Elektronen-Synchrotron Triest: http://www.elettra.trieste.it/elettra-beamlines/nanoesca.html

Erhard Zeiss | Forschungszentrum Jülich
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de

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