Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

So werden wir Weltmeister - Die Physik des Fußballspiels

22.03.2010
Zur WM 2006 präsentierte der Dortmunder Physik-Professor Metin Tolan der staunenden Fußballwelt zum ersten Mal seine Weltmeisterformel und zeigte, was Fußball sonst noch mit Physik - oder besser Physik mit Fußball zu tun hat.

Seither hat er in hunderten Vorträgen tausenden Zuhörerinnen und Zuhörern erklären können, ob wirklich der verliert, der 1:0 führt, dass der Magnus-Effekt hinter dem Geheimnis der Bananenflanke steckt und ob der Torwart wirklich Angst vor dem Elfmeter haben muss. Pünktlich vor der WM in Südafrika werden diese und weitere Fragestellungen jetzt im neuen Buch von Tolan "So werden wir Weltmeister - Die Physik des Fußballspiels" unterhaltsam behandelt.

Am 20. März präsentierte der Physikprofessor das Buch im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungsreihe "Zwischen Brötchen und Borussia" im Audimax der TU Dortmund. Unterstützt wurde er dabei von einem prominenten Kollegen: Prof. Michael Steinbrecher, Professor für Fernseh- und Videojournalismus an der TU Dortmund.

"So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere." Was Lukas Podolski nach der WM-Niederlage 2006 gegen Italien zerknirscht bekannte, kann der Dortmunder Physik-Professor Metin Tolan beweisen: Fußball ist der ungerechteste Sport der Welt. Würden sich auf dem grünen Rasen nämlich je 11 Physiker begegnen, wäre Schluss mit falschen Abseitsentscheidungen, Bananenflanken ins Aus und schlecht positionierter Abwehr. Denn die Physik kann, was Netzer und Co. nur versuchen: Fußball erklären. Wer hätte gedacht, dass im Elfmeterschießen die Reihenfolge der Schützen entscheidend ist? Und wer wagt vom Wembley-Tor 1966 zu behaupten: "Der könnte drin gewesen sein"? Metin Tolan wagt es! Und lüftet zum WM-Jahr 2010 absolut unbestechlich alle Geheimnisse rund ums runde Leder.

Metin Tolan, 1965 in Oldenburg geboren, manchmal BVB-, bisweilen VfB-, aber immer Fußball-Fan, ist Professor für Experimentelle Physik und Prorektor Forschung an der Technischen Universität Dortmund. Seit Jahren macht er sich einen Namen als Deutschlands verwegenster Physik-Erklärer. Sein Buch "Geschüttelt, nicht gerührt" über die Physik in James-Bond-Filmen wurde zum Überraschungsbestseller. Wie schon bei diesem Buch fließen auch die Honorar-Erlöse von "So werden wir Weltmeister" in die Kassen des Alumni-Vereins Physik der TU Dortmund "PEP ET AL.e.V.". Dieser finanziert dadurch nicht nur die intensive Koopeartion des Fachbereichs mit den Absolventen sondern unterstützt die aktiven Studierenden z.B. in Form von Stipendien.

Metin Tolan
So werden wir Weltmeister
Die Physik des Fußballspiels.
Erschienen: März 2010
368 Seiten
Gebunden
€ 16,95 [D], € 17,50 [A], sFr 29,90 - ISBN: 9783492053556

Ole Lünnemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-dortmund.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Proteintransport - Stau in der Zelle
24.03.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

nachricht Neuartige Halbleiter-Membran-Laser
22.03.2017 | Universität Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise