Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Ultra optics" beweist erneut Exzellenz

16.09.2008
Zentrum für Innovationskompetenz der Universität Jena hervorragend evaluiert

Hervorragende Forschungsleistungen und eine exzellente strategische Ausrichtung - dies wurde den zwei Nachwuchsgruppen des Zentrums für Innovationskompetenz "ultra optics" bescheinigt, das an der Friedrich-Schiller-Universität Jena angesiedelt ist.

Die Forschungsgruppen unter Leitung von Prof. Dr. Malte Kaluza und Prof. Dr. Thomas Pertsch wurden von den Unternehmensberatungen Roland Berger Strategy GmbH und Thielbeer Consulting einer externen Evaluierung unterzogen. "Ultra optics" gehört zur Physikalisch-Astronomischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena und wurde seit 2004 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm "Unternehmen Region" mit 10 Millionen Euro gefördert.

Prof. Dr. Herbert Witte, Prorektor für Forschung der Jenaer Universität, äußerte sich sehr erfreut über das hervorragende Evaluierungsergebnis: "Das Zentrum 'ultra optics' mit seinen herausragenden Nachwuchswissenschaftlern hat eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der anwendungsorientierten Grundlagenforschung an unserer Universität unter Beweis gestellt." "Ultra optics" werde auch künftig das Schwerpunktthema Optik/Photonik der Universität Jena, das in die Technologiekonzeption des Freistaates Thüringen Eingang gefunden hat, wesentlich beeinflussen.

"Das Zentrum stellt eine weltweit einmalige Verbindung zweier brisanter Themen der photonischen Grundlagenforschung - Hochintensitätslaser und Nanooptik - dar", so Prof. Andreas Tünnermann, Initiator von "ultra optics" und Leiter des Instituts für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF. Das Zentrum könne auf vier erfolgreiche Jahre angestrengter Grundlagenforschung zurückblicken: "Das international beispielhafte Petawatt-Lasersystem Polaris steht kurz vor der Vollendung und erste Grundlagenexperimente im Bereich der Krebstherapie wurden bereits durchgeführt", weiß Tünnermann.

"Ultra optics" ist eine wesentliche Komponente in der strategischen Entwicklung der Region. Erst im Juli wurde unter herausragender Mitwirkung des Zentrums die "Abbe School of Photonics" gegründet, die die Graduiertenbildung an der Friedrich-Schiller-Universität auf dem Gebiet der Optik und Photonik auf internationales Spitzenniveau heben will. "Ultra optics" gehört zu den innovativen Akteuren des Clusters CoOPTICS, das sich zum Ziel gesetzt hat, in Zusammenarbeit mit der Industrie die Region zum Innovationsmotor für optische Technologien in Europa zu entwickeln und europäisches Zentrum für die Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Optik zu werden.

Kontakt:
Prof. Dr. Andreas Tünnermann
Institut für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Max-Wien-Platz 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 947800
E-Mail: tuennermann[at]iap.uni-jena.de

Katrin Czerwinka | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de
http://www.unternehmen-region.de/de/350.php

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Neuartige Halbleiter-Membran-Laser
22.03.2017 | Universität Stuttgart

nachricht Seltene Erden: Wasserabweisend erst durch Altern
22.03.2017 | Universität Basel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen