Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Prevent, Protect, Recover

31.05.2011
Universität Freiburg intensiviert Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik

Am 9. Juni 2011 unterzeichnen um 10.30 Uhr im Sitzungszimmer des Rektorats (5. Stock) der Rektor der Universität, Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, für das „Centre for Security and Society“ der Universität Freiburg und der Direktor des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut (EMI), Prof. Dr. Klaus Thoma, in Anwesenheit von Prof. Dr. Walter Perron, Direktor des Zentrums, ein Kooperationsabkommen zum Ausbau der gemeinsamen Sicherheitsforschung.

Das Kooperationsabkommen stärkt den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Freiburg und trägt zur Finanzierung des Centre for Security and Society in den nächsten Jahren bei. Die Kooperation ist Bestandteil des Fraunhofer-Innovationsclusters „Future Urban Security“ und wird mit Hilfe des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst finanziert. Die intensivierte Zusammenarbeit ist Ausgangspunkt für die Entwicklung weiterer nationaler und europäischer Großprojekte.

Das Forschungskonzept lehnt sich an den Grundsatz „Prevent, Protect, Recover“ der zivilen Sicherheit an. Die Forschungsprojekte des Innovationsclusters stellen die technische Entwicklung neuer Sicherheitstechnologien in den Vordergrund. Vor dem Einsatz wird untersucht, in welchem Umfeld diese Technologien eingesetzt werden sollen und welche rechtlichen und sozialen Auswirkungen dies mit sich bringt. Die Kooperation verbindet Geistes- und Rechtswissenschaften sowie angewandte, technische Forschung, wie sie bislang in Europa einzigartig ist. Die akademische Exzellenz am Standort Freiburg wird damit deutlich gestärkt.Erforscht werden zudem rechtliche Rahmensetzungen und Strategien, wie die gesellschaftliche Akzeptanz von Sicherheitstechnologien verbessert werden kann.

Um die gemeinsamen Strukturen mittel- und langfristig weiter zu festigen sind zwei Aspekte von besonderer Bedeutung: langfristige Partnerschaften mit Unternehmen sowie transdisziplinäre Drittmittelprojekte, die es erlauben, Sicherheitsziele und -technologien im Umfeld der industriellen Anwendung kontinuierlich und über die Grenzen einzelner wissenschaftlicher Disziplinen hinweg zu untersuchen. Zudem stärkt der Transfer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse die regionale, nationale und europäische Wirtschaft nachhaltig.

Transdisziplinäre Drittmittelprojekte, bestehend aus Technikentwicklung, Rechts-, Wirtschafts-, Verhaltens- sowie Sozial- und Kulturwissenschaften, setzen starke Partner mit unterschiedlichen Kompetenzen voraus. Dabei werden die Synergieeffekte zwischen der hervorgehobenen Position des Fraunhofer EMI in der nationalen und europäischen Sicherheitsforschung und der universitären Nähe zur DFG-Förderung noch stärker als bisher genutzt.

Kontakt:
Dr. Sebastian Höhn
Centre for Security and Society
Tel.: 0761/203-97726
E-Mail: hoehn@iig.uni-freiburg.de
Birgit Bindnagel
Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik
Ernst-Mach-Institut, EMI
Tel.: +49(0)761/27 14-366
E-Mail: bindnagel@emi.fraunhofer.de

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-freiburg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht APEX wirft einen Blick ins Herz der Finsternis
25.05.2018 | Max-Planck-Institut für Radioastronomie

nachricht Matrix-Theorie als Ursprung von Raumzeit und Kosmologie
23.05.2018 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics