Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Licht für das 21. Jahrhundert: Perspektiven in Bildern

06.07.2010
Die Entwicklung des Lasers jährt sich in diesem Jahr zum 50. Mal. Das ist für das von der DFG geförderte Exzellenzcluster "Munich-Centre for Advanced Photonics" der Anlass, zu einer Fotoausstellung ins Foyer des Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München einzuladen. Die Vernissage von "Licht für das 21. Jahrhundert" findet am 16. Juli 2010 um 15 Uhr statt. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Welchen Siegeszug hat diese noch junge Technologie seit ihrer Entdeckung 1960 durch den amerikanischen Physiker Theodore Maiman angetreten? Das Prinzip der stimulierten Lichtemission war bereits von Albert Einstein entdeckt worden, dennoch hat es sehr lange gedauert, bis daraus der erste Laser wurde. Die Fachwelt war zwar begeistert, wusste aber zunächst nicht viel damit anzufangen: "Wir haben nun eine Lösung, aber das Problem dafür müssen wir noch suchen."

Das hat sich gründlich geändert: Die noch junge Technologie hat sich in diesen 50 Jahren zu einer weit verbreiteten Schlüsseltechnologie in der Industrie gemausert. Laser schneiden, fügen, löten im Maschinenbau; Mediziner setzen ihre gut steuerbare Energie für vielfältige chirurgische und therapeutische Maßnahmen ein; selbst viele Alltagsgeräte kommen nicht mehr ohne aus: vom CD-Player bis zu den Registrierkassen der Discounter.

Nach wie vor ist die Lasertechnologie selbst Gegenstand intensiver Forschung, denn ihre Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgereizt. Das "Munich-Centre for Advanced Photonics" entwickelt neue Laser und erforscht mögliche Anwendungen, vor allem für die Medizin, aber auch für viele andere Bereiche der Forschung. Die nächste Generation Laser verfügt über weit mehr Energie, die zu kontrollieren sich die Wissenschaftler zur Aufgabe gemacht haben. Diese Energie hilft ihnen, Elektronen von ihren Atomkernen zu entfernen, feinste Strukturen in Geweben sichtbar zu machen, Tumore abzutöten und Filme von chemischen und biologischen Reaktionen aufzunehmen.

Einige dieser breit gefächerten und erstaunlichen Perspektiven und die Faszination der Forschung zeigt die Ausstellung "Licht für das 21. Jahrhundert" in farbintensiven und ästhetischen Bildern, fotografiert von Thorsten Naeser. Sie lebt durch den Grundsatz, vor allem die Wissenschaftler, die die Forschung machen, in den Blickpunkt zu rücken und zeigt Physiker, Biologen und Mediziner bei ihrer Arbeit mit Lasern. Die Ausstellung ist öffentlich und kann vom 16. Juli bis zum 30. August in Großhadern zu den Öffnungszeiten des Klinikums besichtigt werden.

Christine Kortenbruck | idw
Weitere Informationen:
http://www.munich-photonics.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Neuartige Halbleiter-Membran-Laser
22.03.2017 | Universität Stuttgart

nachricht Seltene Erden: Wasserabweisend erst durch Altern
22.03.2017 | Universität Basel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Cybersicherheit für die Bahn von morgen

24.03.2017 | Informationstechnologie

Schnell und einfach: Edge Datacenter fürs Internet of Things

24.03.2017 | CeBIT 2017

Designer-Proteine falten DNA

24.03.2017 | Biowissenschaften Chemie