Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jülich und Philips bauen neuen Pflanzen-PET-Scanner

31.10.2013
Das Forschungszentrum Jülich und die Philips Technologie GmbH haben vereinbart, gemeinsam den Prototyp eines neuartigen Positronenemissionstomografen für die Pflanzenforschung zu entwickeln.

Die Positronenemissionstomografie, kurz PET, hilft nicht nur in der Medizin, Stoffwechselvorgänge im Organismus sichtbar zu machen. Wissenschaftler im Jülich Plant Phenotyping Centre (JPCC) setzen das bildgebende Verfahren in modifizierter Form dazu ein, um damit den Transport von Kohlenstoff in Pflanzen zu untersuchen.


Prototyp eines PET-Scanners von Philips mit den neuen DPC-Detektoren
Quelle: Philips Digital Photon Counting


Mechanisches Design des Pflanzen-Scanners
Quelle: Forschungszentrum Jülich

Mit dem neuen PET-Scanner wird auch ein wichtiger Beitrag für das Deutsche Pflanzen Phänotypisierungs-Netzwerk (DPPN) geleistet.

Die Zusammenarbeit mit Philips zielt darauf ab, einen Pflanzen-PET-Scanner unter Verwendung neuartiger Detektoren (sogenannte Digital Photon Counter, kurz DPC) aufzubauen. Das neue Gerät wird über eine deutlich höhere Empfindlichkeit und eine bessere räumliche Auflösung verfügen als das bisherige System und die Auswertung von Transportprozessen bei sehr kurzen Messzeiten ermöglichen.

Dazu werden Physiker und Ingenieure des Jülicher Zentralinstituts für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA) die Mechanik und Elektronik des mit von Philips bereitgestellten Komponenten zu bauenden Prototyps gemeinsam mit den Pflanzenforschern des Instituts für Bio- und Geowissenschaften an die Erfordernisse für die Untersuchung von Pflanzen anpassen.

Dabei gilt es insbesondere, elektronische Komponenten sowie die zugehörige Firm- und Software für eine schnelle Datenauslese zu entwickeln, um die dynamischen Transportprozesse in Pflanzen und deren Reaktion auf Umweltbedingungen quantitativ zu bestimmen.

Weitere Informationen:

Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA), Systeme der Elektronik (ZEA-2):
http://www.fz-juelich.de/zea/zea-2/

Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA), Engineering und Technologie (ZEA-1):
http://www.fz-juelich.de/zea/zea-1/

Institut für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Pflanzenwissenschaften (IBG-2):
http://www.fz-juelich.de/ibg/ibg-2/DE/

Jülich Plant Phenotyping Centre (JPCC):
http://www.fz-juelich.de/ibg/ibg-2/DE/Organisation/JPPC/JPPC_node.html

Erhard Zeiss | Forschungszentrum Jülich GmbH
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor
23.02.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Kühler Zwerg und die sieben Planeten
23.02.2017 | ESO Science Outreach Network - Haus der Astronomie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie