Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hinweise auf relativistische Effekte bei Sternen um supermassereiches Schwarzes Loch im Zentrum der Galaxis

09.08.2017

Eine Neuauswertung von Daten vom Very Large Telescope der ESO durch Wissenschaftler von der Universität zu Köln und vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn deutet darauf hin, dass die Bahnen von Sternen um das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße die schwachen, von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagten Effekte zeigen könnten. Es gibt Hinweise darauf, dass die Umlaufbahn des Sterns S2 leicht von der mit klassischer Physik berechneten Bahn abweicht. Die Ergebnisse stellen nur den Auftakt zu einer Reihe weitere präziser Messungen und Tests der Relativitätstheorie dar, die mit dem GRAVITY-Instrument im Jahr 2018 durchgeführt werden sollen, wenn der Stern S2 dem Schwarzen Loch sehr nahe kommt.

Im Zentrum der Milchstraße, 26.000 Lichtjahre von der Erde entfernt, liegt das uns nächste supermassereiche Schwarze Loch, das eine Masse von vier Millionen Sonnenmassen hat. Dieses Monster ist von einer kleinen Gruppe von Sternen umgeben, die es aufgrund seines sehr starken Gravitationsfeldes mit hoher Geschwindigkeit umkreisen. Es ist eine perfekte Umgebung, um die Gravitationsphysik und insbesondere Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie zu testen.


Diese künstlerische Darstellung zeigt die Umlaufbahnen dreier Sterne, die dem supermassereichen Schwarzen Loch um Zentrum der Milchstraße sehr nahe sind. Auswertungen der Daten des Very Large Telescope der ESO und anderer Teleskope deuten an, dass die Umlaufbahnen dieser Sterne die durch Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie vorhergesagten Effekte aufweisen könnten. Es gibt Hinweise darauf, dass sie Umlaufbahn des Sterns namens S2 leicht von der mit der klassischen Physik berechneten Bahn abweicht.

Die Position des supermassereichen Schwarzen Lochs ist mit einem blau-weißen Kreis gekennzeichnet.

Herkunftsnachweis: ESO/M. Parsa/L. Calçada

Ein Team deutscher und tschechischer Astronomen hat mithilfe neuer Analysemethoden die bereits existierenden Beobachtungsdaten analysiert, die im Laufe der letzten zwanzig Jahre u.a. mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO von dien Sternen gesammelt wurden [1], die das Schwarze Loch umkreisen. Sie verglichen die gemessenen Sternumlaufbahnen mit Vorhersagen, die mit dem klassischen Newtonschen Gravitationsgesetz getroffen wurden, sowie mit Vorhersagen aus der Allgemeinen Relativitätstheorie.

Das Team fand Hinweise für eine kleine Veränderung in der Bewegung eines Sterns, der als S2 bezeichnet wird, die mit den Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie im Einklang steht [2]. Die Veränderung durch relativistische Effekte bei der Form der Umlaufbahn beträgt nur wenige Prozent und bei der Orientierung nur etwa ein Sechstel Grad [3]. Sobald diese Messung bestätigt werden kann, wäre damit erstmalig Effekte der Allgemeinen Relativitätstheorie für Sterne gelungen, die ein supermassereiches Schwarzes Loch umkreisen.

Marzieh Parsa, Doktorandin an der Universität zu Köln und Erstautorin des Fachartikels, in dem die Ergebnisse präsentiert werden, freut sich: „Das Galaktische Zentrum ist wirklich die beste Umgebung, um die Bewegung von Sternen unter relativistischen Bedingungen zu untersuchen. Ich war erstaunt, wie gut wir die Methoden, die wir mit simulierten Sternen entwickelt haben, auf die hochpräzisen Daten für die innersten Sterne mit hohen Geschwindigkeiten nahe des Schwarzen Lochs anwenden konnten.

Die hohe Genauigkeit der Positionsmessungen, die durch die Nahinfrarot-Instrumente mit adaptiver Optik am VLT ermöglicht wurden, war für die Studie ausschlaggebend [4]. Entscheidend waren sie nicht nur während der engen Annäherung an das Schwarze Loch, sondern vor allem während der Zeit, als S2 weiter weg vom Schwarzen Loch war. Die letzteren Daten erlaubten eine genaue Bestimmung der Form der Umlaufbahn.

Im Laufe unserer Analyse haben wir erkannt, dass man für die Bestimmung der relativistischen Effekte für S2 die gesamte Umlaufbahn mit hoher Präzision kennen muss“, erklärt Andreas Eckart, Teamleiter an der Universität zu Köln.

Neben genaueren Informationen über die Umlaufbahn des Sterns S2 liefert die neue Analyse auch mit einer höheren Genauigkeit als zuvor die Masse des Schwarzen Lochs und seinen Abstand von der Erde [5].

Koautor Vladimir Karas von der Akademie der Wissenschaften in Prag in Tschechien schaut gespannt in die Zukunft: „Das eröffnet in diesem Bereich der Wissenschaft die Möglichkeit für weitere Theorien und Experimente!

Die Studie ist nur der Auftakt einer Reihe von Beobachtungen des galaktischen Zentrums durch Astronomen auf der ganzen Welt. Im Jahr 2018 wird der Stern S2 dem supermassereichen Schwarzen Loch sehr nahe kommen. Bis dahin soll das GRAVITY-Instrument, das von einem großen internationalen Konsortium unter der Führung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching entwickelt [6] und am VLT-Interferometer montiert wurde [7], die Umlaufbahnen nochmal um einiges genauer messen können als es derzeit möglich ist. Man geht davon aus, dass GRAVITY, das bereits jetzt Hochpräzisionsmessungen des galaktischen Zentrums durchführt, nicht nur die Effekte der Allgemeinen Relativitätstheorie klar nachweisen wird, sondern auch, dass die Messungen es Astronomen ermöglichen werden, nach Abweichungen von der Allgemeinen Relativitätstheorie zu suchen, die eine gänzlich neue Physik zu Tage bringen könnten.

Endnoten

[1] Für die Untersuchung wurden Daten der Nahinfrarot-NACO-Kamera, die derzeit am VLT-Hauptteleskop 1 (Antu) montiert ist, und des Nahinfrarot-Bildgebungsspektrometers SINFONI am Hauptteleskop 4 (Yepun) verwendet. Desweiteren wurden auch bereits veröffentlichte Daten des Keck-Observatoriums ausgewertet.

[2] S2 ist ein Stern mit 15 Sonnenmassen auf einer elliptischen Umlaufbahn um das supermassereiche Schwarze Loch. Er hat eine Umlaufzeit von etwa 15,6 Jahren und nähert sich dem Schwarzen Loch bis auf eine Entfernung von 17 Lichtstunden — das entspricht gerade einmal der 120-fachen Entfernung zwischen Sonne und Erde.

[3] Ein ähnlicher, aber viel kleinerer Effekt ist bei der sich verändernden Umlaufbahn des Planeten Merkur im Sonnensystem beobachtbar. Diese Messung war eine der frühesten Beweise im späten 19. Jahrhundert, dass das Newtonsche Gravitationsgesetz nicht vollständig war, und dass es eines neuen Ansatzes und neuer Erkenntnisse bedurfte, um starke Gravitationsfelder zu verstehen. Dies führte schließlich dazu, dass Einstein im Jahr 1915 seine Allgemeine Relativitätstheorie veröffentlichte, die erstmals eine gekrümmte Raumzeit beschrieb.

Wenn die Umlaufbahnen von Sternen oder Planeten unter Verwendung der Allgemeinen Relativitätstheorie anstatt des Newtonschen Gravitationsgesetzes berechnet werden, verhalten sie sich anders. Die Vorhersagen der kleinen Veränderungen in Form und Orientierung der Umlaufbahnen im Laufe der Zeit unterscheiden sich in beiden Theorien voneinander und können mit Messungen verglichen werden, um die Gültigkeit der allgemeinen Relativität zu testen.

[4] Ein System adaptiver Optik gleicht die von der turbulenten Atmosphäre erzeugten Bildverzerrungen in Echtzeit aus und ermöglicht ein höheres Auflösungsvermögen (Bildschärfe), das grundsätzlich nur durch den Spiegeldurchmesser und die bei der Beobachtung verwendete Wellenlänge begrenzt ist.

[5] Das Team fand für das Schwarze Loch eine Masse von 4,2 × 106 Sonnenmassen und eine Entfernung von 8,2 Kiloparsec, was fast 27.000 Lichtjahren entspricht.

[6] Die Universität zu Köln ist Teil des GRAVITY-Teams (http://www.mpe.mpg.de/ir/gravity) und hat die Strahlkombinationsspektrometer zum System beigetragen.

[7] Erstes Licht sah GRAVITY Anfang 2016 und hat seitdem bereits das galaktische Zentrum beobachtet.

Weitere Informationen

Die hier präsentierten Forschungsergebnisse von M. Parsa et al. erscheinen demnächst unter dem Titel „Investigating the Relativistic Motion of the Stars Near the Black Hole in the Galactic Center“ in der Fachzeitschrift Astrophysical Journal.

Die beteiligten Wissenschaftler sind Marzieh Parsa, Andreas Eckart (I.Physikalisches Institut der Universität zu Köln und Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn), Banafsheh Shahzamanian (I.Physikalisches Institut der Universität zu Köln), Christian Straubmeier (I.Physikalisches Institut der Universität zu Köln), Vladimir Karas (Astronomisches Institut, Akademie der Wissenschaften, Prag, Tschechische Republik), Michal Zajacek (Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn und I.Physikalisches Institut der Universität zu Köln) und J. Anton Zensus (Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn).

Die Europäische Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Getragen wird die Organisation durch 16 Länder: Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz und die Tschechische Republik. Die ESO ermöglicht astronomische Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope entwirft, konstruiert und betreibt. Auch bei der Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie spielt die Organisation eine maßgebliche Rolle. Die ESO verfügt über drei weltweit einzigartige Beobachtungsstandorte in Chile: La Silla, Paranal und Chajnantor. Auf dem Paranal betreibt die ESO mit dem Very Large Telescope (VLT) das weltweit leistungsfähigste Observatorium für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und zwei Teleskope für Himmelsdurchmusterungen: VISTA, das größte Durchmusterungsteleskop der Welt, arbeitet im Infraroten, während das VLT Survey Telescope (VST) für Himmelsdurchmusterungen ausschließlich im sichtbaren Licht konzipiert ist. Die ESO ist außerdem einer der Hauptpartner bei zwei Projekten auf Chajnantor, APEX und ALMA, dem größten astronomischen Projekt überhaupt. Auf dem Cerro Armazones unweit des Paranal errichtet die ESO zur Zeit das Extremely Large Telescope (E-ELT) mit 39 Metern Durchmesser, das einmal das größte optische Teleskop der Welt werden wird.

Die Übersetzungen von englischsprachigen ESO-Pressemitteilungen sind ein Service des ESO Science Outreach Network (ESON), eines internationalen Netzwerks für astronomische Öffentlichkeitsarbeit, in dem Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikatoren aus allen ESO-Mitgliedsländern (und einigen weiteren Staaten) vertreten sind. Deutscher Knoten des Netzwerks ist das Haus der Astronomie in Heidelberg.

Links

Kontaktinformationen

Marzieh Parsa
I. Physikalisches Institut, Universität zu Köln
Köln, Germany
Tel: +49(0)221/470-3495
E-Mail: parsa@ph1.uni-koeln.de

Andreas Eckart
I. Physikalisches Institut, Universität zu Köln
Köln, Germany
Tel: +49(0)221/470-3546
E-Mail: eckart@ph1.uni-koeln.de

Vladimir Karas
Astronomical Institute, Academy of Science
Prague, Czech Republic
Tel: +420-226 258 420
E-Mail: vladimir.karas@cuni.cz

Richard Hook
ESO Public Information Officer
Garching bei München, Germany
Tel: +49 89 3200 6655
Mobil: +49 151 1537 3591
E-Mail: rhook@eso.org

Richard Hook | ESO-Media-Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.eso.org/public/germany/announcements/ann17051/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik
21.09.2017 | Forschungszentrum MATHEON ECMath

nachricht Der stotternde Motor im Weltall
21.09.2017 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften