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Eine neue Vorrichtung zur Analyse von Mikrokristallen

18.10.2007
Demnächst werden Forscher kleinere Strukturen der bisher nicht verwertbaren Elemente analysieren können.

Anfang Oktober wurde in Grenoble zum ersten Mal eine neue Vorrichtung getestet.

Diese Vorrichtung besteht aus dem Fokalsystem des Röntgenlichtstrahls des ESRFs und eines Goniometers, der das Probestück mit maximaler Präzision in Position bringt. Eine Forschergruppe des ESRF (europäische Synchrotronstrahlungsanlage, Grenoble) und des Instituts Lavoisier (nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung CNRS/Universität Versailles Saint-Quentin) brachte diese Anlage zum ersten Mal zur Anwendung.

Durch diese Methode wird eine Analyse eines 1 `m3 Kristalls durch einen Strahl der Größenordnung von 1 `m2 ermöglicht - dies bedeutet ein Tausend-Mal geringeres Volumen.

... mehr zu:
»ESRF »Kristall »Mikrokristall

Die Röntgenstrahlbeugung ist als die präziseste Methode zur Analyse von Mikrokristallen bekannt. Die Zuordnung der strukturbildenden Atome verleiht jedem Kristall bestimmte physikalische Werte.

Die Röntgenstrahlbeugung ermöglicht es bereits heute Informationen bis hin zu einer Größenordnung von 10`m3 zu geben. Die Analyse kleinerer Kristalle ist bislang nicht möglich, da sie als Puder eingestuft werden.

Kontakt: Christian Riekel
@ riekel@esrf.fr
+33 4 76 88 20 51
http://www.esrf.fr
Thierry Loiseau
@ loiseau@esrf.fr
+33 1 39 25 43 73
http://www.esrf.fr
Quelle: La structure des microcristaux enfin révélée CNRS, 04.10.2007
Redakteurin: Nadia Heshmati, nadia.heshmati@diplomatie.gouv
Wissenschaft-Frankreich (N° 129 vom 17.10.2007)
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