Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unsere Sonne, Stern des Lebens

04.10.2007
Experimentalphysiker Dr. Wolfgang Schmidt zeigt am 10. Oktober 2007 spektakuläre Bilder von Sonnenphänomenen

Aus Sicht der Wissenschaft ist unsere Sonne ein ganz normaler Stern. Doch schon in der Steinzeit wussten die Menschen, dass es mit der Sonne etwas Besonderes auf sich hat. Bereits damals half sie bei Vorhersagen für die Zeiten von Saat und Ernte. Ihre enorme Energie, die das Leben auf der Erde erst möglich macht, gewinnt die Sonne durch Kernfusion.

Bei 15,6 Millionen Grad verschmilzt in ihrem Inneren Wasserstoff zu Helium, dadurch wird Energie frei. Die Oberfläche der Sonne, die wir von der Erde aus sehen, ist nur rund 6.000 Grad heiß. Dieser Teil der Sonne ist verantwortlich für spektakuläre Phänomene: Sonnenflecken, Polarlichter und Sonnenwinde faszinieren Beobachter bis heute. Wie entstehen diese Effekte, wie hängen sie zusammen? Das Physikalische Kolloquium an der TU Chemnitz startet mit einem öffentlichen Vortrag rund ums Thema Sonne ins Wintersemester.

Am 10. Oktober 2007 referiert ab 17.15 Uhr Dr. Wolfgang Schmidt vom Freiburger Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik. Im zentralen Hörsaalgebäude der TU, Reichenhainer Straße 90, Raum N 012, spricht er zum Thema "Unsere Sonne, Stern des Lebens". Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

... mehr zu:
»Sonnenphysik

Dr. Wolfgang Schmidt ist Experimentalphysiker am Freiburger Kiepenheuer- Institut für Sonnenphysik und forscht unter anderem an einem Sonnenteleskop auf Teneriffa. Dieses so genannte Vakuum-Turm-Teleskop ermöglicht es, kleine Details auf der Oberfläche der Sonne zu beobachten, die weniger als 100 Kilometer groß sind. Teneriffa ist einer der besten Standorte zur Beobachtung der Sonne weltweit.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Peter Häußler, Professur Physik Dünner Schichten, Telefon 0371 531-33140, E-Mail peter.haeussler@physik.tu-chemnitz.de

Katharina Thehos | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/

Weitere Berichte zu: Sonnenphysik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt
22.05.2017 | Universität Basel

nachricht Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert
22.05.2017 | Max-Planck-Institut für Kernphysik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Im Focus: XENON1T: Das empfindlichste „Auge“ für Dunkle Materie

Gemeinsame Meldung des MPI für Kernphysik Heidelberg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

„Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!“ So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse...

Im Focus: World's thinnest hologram paves path to new 3-D world

Nano-hologram paves way for integration of 3-D holography into everyday electronics

An Australian-Chinese research team has created the world's thinnest hologram, paving the way towards the integration of 3D holography into everyday...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

Flugzeugreifen – Ähnlich wie PKW-/LKW-Reifen oder ganz verschieden?

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

22.05.2017 | Physik Astronomie

Wie sich das Wasser in der Umgebung von gelösten Molekülen verhält

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie