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Technologieexport von Sachsen nach China: FZD kooperiert mit Universität in Wuhan

28.06.2007
Mit dem vor kurzem erfolgreich in Betrieb genommenen Hochfeld-Magnetlabor Dresden im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) können höchste Magnetfelder für die Forschung erzeugt werden.

Jetzt soll auch in China ein Hochfeld-Magnetlabor mit Unterstützung des FZD gebaut werden. Dazu wird Prof. Joachim Wosnitza vom FZD im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten, Prof. Georg Milbradt, die Gastprofessoren-Würde der Huazhong University of Science and Technology (HUST) in Wuhan verliehen.

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Sachsen zu stärken - das ist u. a. das Ziel einer Reise, die den Ministerpräsidenten Sachsens, Professor Georg Milbradt, gemeinsam mit einer sächsischen Delegation durch mehrere Städte Chinas führt. Am morgigen Donnerstag, 28. Juni 2007, wird er dabei die Huazhong University of Science and Technology (HUST) in Wuhan, der Hauptstadt der Provinz Hubei, besuchen. Dort wird in Gegenwart des Ministerpräsidenten die Würde eines Gastprofessors an Professor Joachim Wosnitza, Leiter des Hochfeld-Magnetlabors Dresden am Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD), verliehen werden.

Bereits im Mai 2005 unterzeichneten FZD und HUST einen Kooperationsvertrag. Nun plant die HUST den Aufbau eines eigenen Hochfeld-Magnetlabors in Kooperation mit Professor Wosnitza. Die HUST ist eine technisch orientierte Universität mit mehr als 50.000 Studenten.

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»FZD »HUST
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Joachim Wosnitza
Institut Hochfeld-Magnetlabor Dresden
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD)
Tel.: 0351 260 - 3524
j.wosnitza@fzd.de
Pressekontakt:
Dr. Christine Bohnet
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD)
Bautzner Landstr. 128, 01328 Dresden
Tel.: 0351 260 - 2450 oder 0160 969 288 56
Fax: 0351 260 - 2700
c.bohnet@fzd.de
Information:
Das FZD erbringt wesentliche Beiträge der Grundlagenforschung sowie der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung zu folgenden Fragestellungen:
o Wie verhält sich Materie unter dem Einfluss hoher Felder und in winzigen Dimensionen?
o Wie können Tumorerkrankungen frühzeitig erkannt und wirksam behandelt werden?
o Wie schützt man Mensch und Umwelt vor technischen Risiken?
Dazu werden 6 Großgeräte eingesetzt, die europaweit unikale Untersuchungsmöglichkeiten auch für auswärtige Nutzer bieten.

Das FZD ist mit ca. 700 Mitarbeitern das größte Institut der Leibniz-Gemeinschaft (http://www.wgl.de) und verfügt über ein jährliches Budget von rund 54 Mill. Euro. Hinzu kommen etwa 8 Mill. Euro aus nationalen und europäischen Förderprojekten sowie aus Verträgen mit der Industrie. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 84 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung, weshalb sie von Bund und Länder gemeinsam gefördert werden. Die Leibniz-Institute verfügen über ein Gesamtbudget von gut 1 Milliarde Euro und beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiter.

Dr. Christine Bohnet | idw
Weitere Informationen:
http://www.fzd.de
http://www.wgl.de

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