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Astrophysik: Auf den Spuren der verschlungenen Magnetfelder

21.02.2002


Bochumer Astrophysikern gelang mathematische Berechnung von Magnetfeldern

Immer noch sind Magnetfelder, die von Sternen und Planeten ausgehen, wenig erforscht. Genauso wie die Gravitation durchziehen sie das ganze Universum. Sie lassen Polarlichter glühen, unterbrechen Telefongespräche oder verrieseln das Fernsehbild. Forscher schreiben ihr neben der Schwerkraft den größten Einfluss auf die Entstehung der Materie im All zu. Jetzt gelang es Bochumer Astrophysikern, die mathematische Formel für die Anordnung von Magnetfeldern zu berechnen, berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 3/02, EVT 25.02.2002). Magnetfelder wirbeln auf verschlungenen Bahnen durch den Raum, bündeln sich dabei zu Röhren und verknoten sich ineinander. Wenn diese Enden aufreißen und sich neu verbinden, werden gigantische Energiemengen frei gesetzt, die der Explosion von Millionen von Atombomben entsprechen.

Die neuen Formeln der Bochumer Forscher sollen dazu beitragen, die Entstehung und Weiterentwicklung des Universums besser zu verstehen.

Myriam Reinwein | ots

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