Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Zentrum für Luft- und Raumfahrt (ZLR) der TU Braunschweig - Daten & Fakten

29.10.2001


Der neue Campusbereich des Zentrums für Luft- und Raumfahrt besteht aus einer Versuchshalle (Neubau) und vier für die Zwecke des ZLR umgebaute Gebäude der ehemaligen Tannenbergkaserne.

Hier sind das Institut für Flugführung (Leiter Prof. Gunther Schänzer), das Institut für Flugzeugbau und Leichtbau (Leiter Prof. Peter Horst) sowie das Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme (Leiter Prof. Peter Vörsmann) untergebracht (Fachbereich für Maschinenbau).

Außerdem ist das Lehrgebiet Elektronische Verkehrssicherung (Prof. i.R. Peter Form) dort eingezogen (es gehört zum Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung am Fachbereich für Bauingenieurwesen).

Etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Universität sind nun am Forschungsflughafen Braunschweig tätig. Ca. 140 Studierende der Fachrichtung Luft- und Raumfahrttechnik werden zurzeit im ZLR ausgebildet.

Das Institut für Strömungsmechanik (Leiter Prof. Rolf Radespiel), das ebenfalls zum ZLR gehört, ist nicht an den Forschungsflughafen umgezogen - es behält seinen Standort am Bienroder Weg 3.

Die neue Halle für Luft- und Raumfahrttechnik:

Das Herzstück der Versuchshalle bildet ein 800 Quadratmeter großes zentrales Versuchsfeld, auf dem große Strukturversuche durchgeführt und ganze Flugzeuge zu Forschungs- und Zulassungszwecken getestet werden können. Darüber hinaus umfasst der Neubau eine Halle mit Flugsimulatoren sowie die zentrale Werkstatt der hier angesiedelten Institute.

Die Versuchshalle wurde als Stahlkonstruktion errichtet. Da das Institut für Flugzeugbau und Leichtbau dort aufwendige Belastungsversuche an Flugzeugteilen durchführt, war im Bereich des Versuchsfeldes ein besonders starkes Fundament erforderlich. Eine 1,5 Meter dicke Betonplatte wurde angefertigt. Für die Versuchsaufbauten sind dort Ankerpunkte in einem Raster von zwei mal zwei Metern eingelassen, die eine Krafteinleitung von jeweils zehn Tonnen ermöglichen.


Bauherren: Land Niedersachsen, Technische Universität Braunschweig


Gebäudeplanung: Staatliches Baumanagement Braunschweig I
Gesamtbaukosten für die Halle: 16 Millionen Mark, finanziert je zur Hälfte aus Mitteln des Bundes (Hochschulbauförderungsgesetz) und des Landes Niedersachsen
Nutzfläche der Halle: insgesamt 1.900 Quadratmeter (davon 800 qm Versuchsfeld)

Beginn der Planung: März 1998
Baubeginn: März 1999
Übergabe: September 2001

Die Institutsgebäude
(Umbau der Gebäude der ehemaligen Tannenbergkaserne):

In den vier Gebäuden sind drei Institute (Institut für Flugführung, für Flugzeugbau und Leichtbau und für Flugmechanik und Raumfahrttechnik) sowie die Abteilung Flugsicherung des Instituts für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung untergebracht. Auf knapp 3.200 Quadratmetern Nutzfläche sind in insgesamt 183 Räumen Büros, Labore, Seminarräume sowie ein Hörsaal für ca. 100 Personen entstanden.

Bauherren: Land Niedersachsen, Technische Universität Braunschweig
Gebäudeplanung: Staatliches Baumanagement Braunschweig II
Baukosten (Umbau): 5 Millionen Mark, finanziert je zur Hälfte aus Mitteln des Bundes (Hochschulbauförderungsgesetz) und des Landes Niedersachsen
Nutzfläche: 3.200 Quadratmeter
Beginn der Planung: August 1998
Baubeginn: August 1999
Baufertigstellung: März 2001

Ulrike Rolf | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-bs.de/FachBer/fb7/deutsch/institute/lr.shtml
http://www.ft.bs.dlr.de/ffh/homepage.htm

Weitere Berichte zu: Flugzeugbau Leichtbau Raumfahrttechnik Verkehrssicherung ZLR

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Drei Generationen an Sternen unter einem Dach
27.07.2017 | ESO Science Outreach Network - Haus der Astronomie

nachricht Physiker designen ultrascharfe Pulse
27.07.2017 | Universität Innsbruck

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Aus Potenzial Erfolge machen: 30 Rittaler schließen Nachqualifizierung erfolgreich ab

27.07.2017 | Unternehmensmeldung

Biochemiker entschlüsseln Zusammenspiel von Enzym-Domänen während der Katalyse

27.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Heilpflanze Arnika ist in Norddeutschland genetisch arm dran

27.07.2017 | Biowissenschaften Chemie