Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Supermassive Schwarze Löcher verschmelzen im Superrechner GRACE

06.02.2006


Astrophysiker des Astronomischen Rechen-Institutes laden ein zur Vorstellung des neuen Superrechners und erster Ergebnisse am 7. Februar 2006, 15.00 Uhr, Seminarraum, Mönchhofstr. 12-14, 69120 Heidelberg (Filmvorführung)



Neue Computermodelle von Galaxien zeigen eine schnellere Verschmelzung von supermassiven Schwarzen Löchern in Galaxien als bisher erwartet. Ein Zusammentreffen dreier günstiger Umstände hat zu diesem Ergebnis geführt:

... mehr zu:
»GRACE »Galaxie »Supermassiv »Superrechner


* ein realistischeres Anfangsmodell der Computersimulation, das die Rotation von Galaxien besser berücksichtigt. Die Arbeit wurde Anfang dieser Woche bei dem renommierten Astrophysical Journal Letters eingereicht; ein Vorabdruck ist unter http://arxiv.org/abs/astro-ph/0601698 zu finden.

* ein neuartiger Superrechner GRACE, finanziert von der Volkswagenstiftung und dem Land Baden-Württemberg (Kooperation mit den Universitäten Mannheim und München), auf dem die Wissenschaftler 3200 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde vor Ort erreichen für die Computermodelle. Damit steht vor Ort am Institut eine Rechenkapazität zur Verfügung, vergleichbar der Rechenleistung, die ein komplettes Großrechenzentrum zur Verfügung stellt, wo sich die Rechenleistung auch noch auf eine Vielzahl von Projekten aufteilt. Diese Rechenleistung ist Weltrekord für ein System dieser Art, bei dem gewöhnliche PCs zusammengeschaltet werden; das Erfolgsgeheimnis liegt in Steckkarten, ähnlich wie Grafikkarten (Bild rechts), die spezialisiert darauf sind, Gravitationskräfte für die astrophysikalische Anwendung mit extremer Geschwindigkeit auszurechnen.

* eine grafische Bildverarbeitungssoftware SPIEGEL, die Hans-Peter Bischoff am Rochester Institut für Technologie RIT in New York State entwickelt hat; erst dadurch war es möglich in den Simulationsdaten die entscheidenden Hinweise zu entdecken. http://www.cs.rit.edu/~grapecluster/

Weitere Informationen:
http://www.volkswagenstiftung.de/presse-news/presse04/02072004.htm

Rückfragen bitte an:
Prof. Dr. Rainer Spurzem
Astronomisches Rechen-Institut (ARI)
Zentrum für Astronomie Universität Heidelberg (ZAH)
Mönchhofstrasse 12-14, 69120 Heidelberg
Tel. 06221 541830, Fax 541888
spurzem@ari.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-heidelberg.de/presse
http://arxiv.org/abs/astro-ph/0601698
http://www.cs.rit.edu/~grapecluster/

Weitere Berichte zu: GRACE Galaxie Supermassiv Superrechner

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Heiß & kalt – Gegensätze ziehen sich an
25.04.2017 | Universität Wien

nachricht Astronomen-Team findet Himmelskörper mit „Schmauchspuren“
25.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie