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Das Licht als Maß aller Dinge

14.11.2005


Zur 1. Langen Nacht der Wissenschaften am 18. November in Jena das Licht von einer anderen Seite beleuchten



(Jena) Licht macht hell. Licht macht munter. Licht macht gesund. Doch Licht kann noch viel mehr. Und das kann man am 18. November erleben, wenn das Institut für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Rahmen der 1. "Langen Nacht der Wissenschaften" seine Pforten für Besucher öffnet. Im Abbeanum am Fröbelstieg 1 wird an diesem Abend mehrmals unter dem Motto "Messmittel Licht" eine vielseitige Experimentereihe durchgeführt und von einem Kurzvortrag begleitet. Start ist jeweils 18, 19 und 20 Uhr. Anhand von drei verschiedenen Experimenten können die Besucher Anwendungs- und Forschungsgebiete der optischen Physik kennen lernen.

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Es ist zum Beispiel möglich, mit Hilfe des Lichts dreidimensionale Objekte schnell und exakt zu vermessen. Etwa vor einer Gesichtsoperation oder einer Zahnbehandlung bei Kindern dient dies dazu, das Gesicht des Patienten zu vermessen. "Dazu projiziert man ein Muster auf das Objekt, welches dann von zwei Kameras aufgenommen wird. Der Rechner erstellt davon anschließend ein 3D-Modell", erklärt Dr. Michael Duparré vom Institut für Angewandte Optik. Zur Veranschaulichung werden die Physiker den Kopf eines der Besucher vermessen. "Praktisch wird so das Stereosehen des Menschen mit moderner Technik nachempfunden", bringt Duparrés Kollege Axel Wiegmann den Sinn der Methode auf den Punkt.

Außerdem können Besucher die Farbtreue ihrer Digitalkameras testen. Wer dieses Angebot wahrnehmen möchte, bringt seine Kamera mit und meldet sich bitte vorher im Sekretariat des Instituts unter Telefon 03641/947651 an.

Als drittes Beispiel für das "Messmittel Licht" steht die Frage, wie sich ein Laserbündel verändert, wenn es durch einen Kristall geschickt wird. Dieses Phänomen macht man sich beispielsweise in der Mikroskopie oder der optischen Messtechnik zunutze. Diese erhellenden Einblicke bietet das Institut während der Langen Nacht der Wissenschaften von 18 bis 21 Uhr.

Friederike Enke | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de/

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