Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Potsdamer überzeugen mit optischer Technologie

02.09.2005


Die Universität Potsdam mit dem Institut für Physik und der universitätseigenen Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer sowie die Sacher Lasertechnik mbh aus Marburg pflegen eine jahrelange Zusammenarbeit.



Ihre Mühen haben sich gelohnt. Sie erhielten im Beisein der Berliner und Brandenburger Wirtschaftspolitiker Senator Wolf und Minister Junghanns einen Preis für den Kompakten Präzisionslaser, der vieles kann und den viele wollen.



Die Universität Potsdam, Institut für Physik, ist Mitglied des Regionalen Kompetenznetzes Optec-Berlin-Brandenburg (OpTecBB). Erstmals gemeinsam haben Berlin und Brandenburg zum TechnologieTransferTag (T3) geladen. Die Technologiestiftungen beider Länder haben aus diesem Anlass Preise verliehen. Einen der beiden dritten Technologietransfer-Preise Brandenburgs, ausgelobt durch die Technologiestiftung Brandenburg, erhielt ein langfristig kooperierendes Forscher-Team der Universität Potsdam, Institut für Physik, und der Sacher Lasertechnik GmbH, Marburg für den "Kompakten Präzisionslaser".

Prof. Ralf Menzel, Leiter der Arbeitsgruppe Photonik am Institut für Physik der Universität Potsdam und Dr. Volker Raab von der universitätseigenen Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer mbH - UP Transfer sowie Dr. Joachim Sacher, Geschäftsführer der Sacher Lasertechnik aus Marburg schauen auf eine langjährige Zusammenarbeit mit gemeinsamen Projekten, unter anderem finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bzw. für Wirtschaft und Arbeit, zurück.

Vom im Beisein der Wirtschaftspolitiker Senator Harald Wolf und Minister Ulrich Junghanns prämierten Laser wird erwartet, dass mit ihm ein patentgeschütztes Konzept der Universität unter Federführung der UP-Transfer über den Lizenznehmer Sacher Lasertechnik Eingang in den Lasermarkt findet.

Der Laser zeichnet sich dadurch aus, dass er sehr flexibel, kompakt, robust und preiswert aufgebaut werden kann. Alle verwendeten Teile lassen sich kostengünstig herstellen und montieren. Das im Gerät realisierte Konzept führt zu einer einmillionenfachen Verbesserung der Brillianz der emitierten Laserstrahlung im Vergleich zu der Strahlung der verwendeten Laserdiode. Nachgewiesen ist ein langzeitstabiler Batteriebetrieb in einem Gerät von nur wenigen Kubikzentimetern. Raab nennt das Laser-System einzigartig, weil es mit der Gesamtheit seiner Kenndaten brilliert und für vielfältige Marktsegmente geeignet ist: für das hochpreisige Segment der Hoch-präzisionslaser (Spektroskopie), für das äußerste kostenbewusste Segment der Material- bearbeitung von Kunststoffen (Schweißen, Markieren, Beschriften) und für das stückzahlorientierte Segment der blauen Lichtquellen, insbesondere in der Biotechnologie verwendet (Cytometrie, Fluoreszenzspektroskopie) zum Ersatz des weit verbreiteten, jedoch teuren Argon-Ionen-Lasers.

Mittelfristig könnten durch Weiterentwicklungen auch Konsumentenmärkte erschlossen werden, z. B. bei der Diabetes-Diagnostik oder Laserprojektoren.

Die Universität Potsdam, Institut für Physik, ist Mitglied des Regionalen Kom-petenznetzes Optec-Berlin-Brandenburg (OpTecBB).

Renate Pinzke | idw
Weitere Informationen:
http://www.optecbb.de/presse/dokumente/Uni_Potsdam_050901.pdf
http://www.uni-potsdam.de/u/physik/Photonik/photonik.htm
http://www.sacher-laser.com

Weitere Berichte zu: Junghanns Lasertechnik Präzisionslaser

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau
17.11.2017 | Universität Ulm

nachricht Zwei verdächtigte Sterne unschuldig an mysteriösem Antiteilchen-Überschuss
17.11.2017 | Max-Planck-Institut für Kernphysik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte