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Feinabstimmung der europäischen Neutronenanlagen

21.12.2004


Das TECHNI-Projekt wurde ins Leben gerufen, um sich den zahlreichen Herausforderungen zu widmen, die sich aus der gegenwärtig verfügbaren Instrumentierung in Neutronenstreuungsanlagen innerhalb der EU ergeben. Einer der Erfolge dieses Projekts war die Entwicklung eines Radialkollimators für das Neutronenspektrometer RITA-2.



Durch seinen Mehrblatt-Kristallanalysator bietet das Spektrometer RITA-2 den Vorteil gleichzeitiger Messungen in einer dreiachsigen Geometrie. Das potenzielle Risiko einer induktiven Neutronenstörung könnte die Anwendung von RITA-2 jedoch einschränken. Das Phänomen der induktiven Neutronenstörung tritt bei offenen geometrischen Messungen auf und beschreibt eine Situation, in der die Neutronen eines Analysatorenblattes in den Erfassungsbereich eines anderen Blattes treffen.



Das Forschungsteam des dänischen Riso National Laboratory hat einen Kollimatoren-Prototyp entwickelt, um das Problem der induktiven Neutronenstörung anzusprechen. Der grobe, flexible und radiale Kollimator besitzt ein Blatt für jedes Analysatiorenkristall. Darüber hinaus verfügt der Entwurf über bewegliche Blätter, welche die Hauptinnovation dieses Kollimators im Vergleich zu anderen gegenwärtig verfügbaren Instrumenten darstellen. Die anfängliche Testphase war viel versprechend, weitere Tests sind geplant.

Als Teil des TECHNI-Projekts trägt dieser kürzlich entwickelte Neutronenkollimator zur Verbesserung der Instrumentierung bei, die in Neutronenstreuungsanlagen innerhalb der EU vorhanden ist. Solche Entwicklungen werden aller Voraussicht nach die Einschränkungen ansprechen, mit denen europäische Forscher auf diesem Gebiet zu kämpfen haben.

Kontakt:

Kim Lefmann
Riso National Laboratory
Frederiksborgvej 399
POBOX 49, 4000 Roskilde, Dänemark
Tel: +45-46774726
Fax: +45-46775758
Email: kim.lefmann@risoe.dk

Kim Lefmann | ctm
Weitere Informationen:
http://www.risoe.dk

Weitere Berichte zu: Instrumentierung Neutronenstreuungsanlage RITA-2

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