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Lärmabsorption durch ungleichförmige Objekte

27.11.2002


Ungleichförmige Objekte sind überall und die Frage ihres Schwingungsverhaltens ist noch nicht gelöst. Was passiert zum Beispiel, wenn der Wind durch Baumblätter säuselt oder wie abhängig sind Meereswellen von der Struktur und der Topographie der Küsten? Zur Zeit gibt es keine allgemeingültige Antwort. Es ist jedoch bekannt, dass selbst die kleinste Störung in der geometrischen Form eines Gegenstandes sein Lärmabsorptionsverhalten völlig verändern kann. So kann z. B. das Resonanzverhalten eines Gegenstandes von einer geringen geometrischen Störung durch Dämpfung beinahe völlig eliminiert werden.

Das Team von B. Sapoval der Ecole Polytechnique studiert solche Fragen und entwirft mit Hilfe der fraktalen Geometrie Modelle solcher Gegenstände. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten führten zu einem Patent mit der Colas Bautechnikgesellschaft, wodurch die industrielle Entwicklung sehr effizienter lärmdämpfender Mauern angeregt wurde und sich bereits in der Entwicklung befindet. Die lärmabsorbierenden Eigenschaften sind schon jetzt fortschrittlicher als der bisherige Stand der Technik und ergeben sich aus der ungleichförmigen Geometrie der Dämpfer.

Redakteur: Jean-Michel Nataf, France@nusurf.at



Kontakt:



Bernard SAPOVAL
Laboratoire de Physique de la matière condensée, Ecole Polytechnique,

Palaiseau
T: +33 1 69 33 41 72
Web: http://pmc.polytechnique.fr/bs/
@: bernard.sapoval@polytechnique.fr
Quelle: Informations de presse CNRS, 24 octobre 2002 ; Physical Review E, vol. 65, 036614,
2002

Wissenschaft-Frankreich 20, 27.11.2002
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Weitere Informationen:
http://pmc.polytechnique.fr/bs/

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