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Produktion eines Planetariumsprogramms anlässlich des Astronomiejahres 2009

04.06.2008
Europäische Weltraumorganisation (ESA) beauftragt die Fachhochschule Kiel mit der Entwicklung einer Produktion zum Astronomiejahr 2009

Den Zuschlag für die Produktion eines Planetariumsprogramms anlässlich des Astronomiejahres 2009 erhält die Fachhochschule Kiel. Der Auftraggeber, die Europäische Weltraumorganisation (ESA), teilte dieses heute dem Rektor der Fachhochschule Kiel, Prof. Dr.-Ing. Constantin Kinias, mit.

Das zweisprachige Programm soll in 40 Minuten einen Überblick von Galileos astronomischen Anfängen vor 400 Jahren über den heutigen Stand der Astronomie aus dem Weltraum bis hin in die Zukunft geben. Die Europäische Weltraumorganisation will mit diesem Film ein breites, junges Publikum sowohl für die Raumfahrt als auch für die Wissenschaft und Technik begeistern. Als Partner haben sich bereits 30 deutschsprachige Planetarien mit der ESA zusammengeschlossen, die die Produktion im UN-Jahr der Astronomie überregional aufführen werden.

Die Produktion wird sowohl in den modernen Full-Dome-Planetarien wie den Mediendom als auch in klassischen Planetarien gezeigt werden. Der Mediendom der Fachhochschule Kiel ist eine transdisziplinäre Forschungseinrichtung, die über eine hochwertige Illusionstechnik verfügt. Erbaut im Jahr 2003 richten sich seine multimedialen Veranstaltungen darüber hinaus auch direkt an die Öffentlichkeit. Damit bestehen an der Fachhochschule Kiel exzellente Voraussetzungen an Technik und Know-how in einem innovativen und öffentlichkeitswirksamen Themenfeld.

Das Projekt wird von der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH durchgeführt unter der Projektleitung von Eduard Thomas, Direktor des Mediendoms, und Isabella Buczek, die für dieses Projekt die Produktionsleitung übernimmt.

Das European Space Operations Centre (ESOC) wurde vor vierzig Jahren offiziell in Darmstadt eingeweiht und ist verantwortlich für die Steuerung der ESA-Satelliten und den Aufbau, den Betrieb und die Wartung der erforderlichen Bodensegment-Infrastruktur.

Frauke Schäfer | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-kiel.de/

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