Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eröffnung des Erlangen Centre for Astroparticle Physics

14.05.2008
Die Universität Erlangen-Nürnberg ist um ein neues Forschungszentrum reicher.

Am Montag, den 19. Mai 2008 eröffnet das Erlangen Centre for Astroparticle Physics (ECAP). Mit dem Zusammenschluss mehrerer Forschungsbereiche zu einem Forschungszentrum setzt die Universität einen Schwerpunkt auf ein wachsendes Forschungsfeld an der Schnittfläche von Elementarteilchenphysik, Astrophysik und Kosmologie.

Prof. Dr. Gisela Anton, die geschäftsführende Direktorin des ECAP, und der Rektor der Universität Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske werden das neue Forschungszentrum um 16.30 Uhr, Hörsaal G des Physikums, Staudtstrasse 7 im Beisein von Dr. Beatrix Vierkorn-Rudolph, Leiterin des Referats "Großgeräte, Energie, Grundlagenforschung" im Bundesministerium für Bildung und Forschung eröffnen. Nach einem Vortrag zum Thema "Perspektiven der Astroteilchenphysik in Europa" von Dr. Christian Spiering, dem Vorsitzenden des Peer Review Committee der euro­päischen Strategiekommission ApPEC (Astroparticle Physics European Coordination), lädt das ECAP zum Grillfest vor dem Hörsaalgebäude.

Hochenergetische Teilchen
Astroteilchenphysik erforscht die Erzeugung und Ausbreitung hochenergetischer Teilchen im Universum. Das neugegründete Erlangen Centre for Astroparticle Physics vereint Kompetenz im Bereich der Neutrino-, Röntgen- und hochenergetischen Gammastrahlungsastronomie. Wissenschaftler des ECAP untersuchen Neutrinos und Gammastrahlungs- und Röntgenphotonen mit dem Ziel, ein umfassendes und kohärentes Bild des hochenergetischen Universums zu erhalten. Damit hat die Universität Erlangen-Nürnberg in einmaliger Weise einen Rahmen für Beteiligungen an Großprojekten der Astroteilchenphysik und die Analyse von deren Messdaten geschaffen. Auch die klassische Astronomie und die Entwicklung neuer Detektoren sind in das ECAP eingebunden.
... mehr zu:
»Astroparticle »ECAP

Am Erlangen Centre for Astroparticle Physics arbeiten achtzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Zwanzig Techniker in einer elektronischen und einer mechanischen Werkstatt unterstützen die Forschungsarbeiten. Darüber hinaus stehen 2000 Quadratmeter Labor- und Produktionsfläche zur Verfügung. Das ECAP ermöglicht Diplomanden und Doktoranden wissenschaftliches Arbeiten in aktuellen Forschungsvorhaben und internationalen Projekten.

Die Universität Erlangen-Nürnberg, gegründet 1743, ist mit 26.200 Studierenden, 550 Professoren und 2000 wissenschaftlichen Mitarbeitern die größte Universität in Nordbayern. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen an den Schnittstellen von Naturwissenschaften, Technik und Medizin in enger Verknüpfung mit Jura, Theologie, Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Weitere Informationen für die Medien:

Prof. Dr. Gisela Anton
Tel.: 09131/85-27078 oder -27148
ecap@physik.uni-erlangen.de

Ute Missel | idw
Weitere Informationen:
http://www.physik.uni-erlangen.de

Weitere Berichte zu: Astroparticle ECAP

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Physik Astronomie:

nachricht Sterngeburt in den Winden supermassereicher Schwarzer Löcher
28.03.2017 | ESO Science Outreach Network - Haus der Astronomie

nachricht Das anwachsende Ende der Ordnung
27.03.2017 | Universität Konstanz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Physik Astronomie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Warum der Brennstoffzelle die Luft wegbleibt

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chlamydien: Wie Bakterien das Ruder übernehmen

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Sterngeburt in den Winden supermassereicher Schwarzer Löcher

28.03.2017 | Physik Astronomie