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Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

12.11.2009
Universität Münster stellt Erfahrungen auf Kölner Fachmesse vor

Am 18. und 19. November 2009 präsentiert die Fachmesse „improve!2009 - die europäische Messe für Innovation im Hochschulbereich" in Köln ein weitreichendes Spektrum an Dienstleistungen für Hochschulen.

Die Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) der Universität Münster, Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, präsentiert sich dabei erstmalig mit ihren Erfahrungen aus den Projekten „PATENTReiferei®" und „Ideen-Mining".

Dr. Wilhelm Bauhus, Leiter der AFO, hat große Erwartungen an die Messe. Er sagt: „Wir wollen zeigen, was bei uns gut funktioniert. Wir hoffen, dass unsere Dienstleistungen Modellcharakter bekommen. Das Ideen-Mining hat schon gezeigt, dass es sich auch international gut übertragen lässt - zum Beispiel an der German University in Kairo (GUC) in Ägypten und an der Universidad de Monterrey in Mexico. In nächster Zeit wird das Ideen-Mining an den Universitäten in Bogotá (Kolumbien) und Florianópolis (Brasilien) eingesetzt." Bauhus wird auf dem improve!-Ausstellerforum einen Vortrag halten zum Thema „Ideen-Mining und PATENTReiferei® im Kontext des universitären Ideen-Managements".

„Ideen-Minings" sind Kreativworkshops, die von einem Unternehmen, einer Organisation, einer Kommune oder einem anderen Institut in Auftrag gegeben werden. Innerhalb solch eines Workshops entwickelt ein interdisziplinäres Team Ideen für bestehende Probleme oder Fragestellungen des Auftraggebers. „Die Besonderheit des Ideen-Minings liegt in der Entstehung und Nutzung von Synergieeffekten, die in den interdisziplinären Teams durch wechselseitige Anregung entstehen", so Bauhus.

Ideen-Mining wird auf der „improve!2009" als Beispiel dafür präsentiert, wie Auftraggeber einen direkten Zugang zum Know-how der Hochschule sowie zu potenziellen Nachwuchskräften erhalten - und jene wiederum zu eventuellen späteren Arbeitgebern.

Die „PATENTReiferei®" ist ein Modellprojekt der Bundesregierung zur Optimierung regionalökonomischer Transferprozesse. Die Universität Münster leitet dieses Verbundprojekt der sogenannten POWeR-Universitäten Münster, Dortmund, Bielefeld und Paderborn und der Fachhochschulen Münster, Dortmund, Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe. „Die Hochschulen bearbeiten erstmals gemeinsam die Umsetzung eines auf Erfindungen und Patenten beruhenden regionalen Strategieansatzes.

Er setzt sich aus drei Teilen zusammen: aus der technischen Optimierung der Erfindungen, der verwertungsstrategischen Optimierung und dem Rückfluss von Markt-Know-how in Lehre, Forschung und Hochschulmanagement. Die beteiligten Hochschulen können Vorbild für andere Universitäten sein", so Bauhus.

Christina Heimken | Universität Münster
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de

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