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Zweckehe der Ungleichen: Faserverstärkte Bauteile gehen zunehmend Verbindungen ein

17.07.2014

27. und 28. Oktober 2014 –www.ithec.de

In rasantem Tempo revolutionieren Leichtbaustrukturen den Automobilbau, die Luft- und Raumfahrt sowie den Maschinen- und Anlagenbau.


Da Composite-Bauteile nicht selten mit Metallteilen verbunden oder auf Spritzgießmaschinen in komplex geformte Bauteile eingebunden werden, setzt die ITHEC 2014 einen thematischen Schwerpunkt auf Hybridstrukturen.


Im Minutentakt lassen sich faserverstärkte Rohlinge mit thermoplastischer Matrix in hochfeste Leichtbau-Hybridstrukturen verwandeln. So auch diese Unterbodenverkleidung von Voestalpine Polynorm, deren CFK-Metall-Hybrid-Skelett auf einer Spritzgießmaschine formenreich umspritzt wurde. Bild: TenCate

Vor allem die kurzen Zykluszeiten von kaum einer Minute rücken faserverstärkte Bauteile mit thermoplastischer Matrix ins Zentrum der Substitution von Stahl, Aluminium und Titan.

Zugleich sucht die Industrie nach Wegen, die neuen thermoplastischen Composites mit Metall- und Spritzgussteilen zu multifunktionellen Hybridstrukturen zu 'verschmelzen'.

Diesen "Zweckehen" widmet die Kongressmesse ITHEC 2014, die vom 27. bis 28. Oktober in der MESSE BREMEN stattfindet, einen zusätzlichen Schwerpunkt. 

Leichtbau-Konstruktionen basieren nur selten auf 'diskreten' Werkstoffen. An die Stelle von Standardblechen aus dem Walzwerk treten ausgeklügelte Strukturen aus faserverstärkten Thermoplasten, die sich nach Erwärmung verformen lassen und nach dem Erkalten ihre Endfestigkeit erlangen.

Während 'Organobleche' – das sind Platten aus faserverstärkten Thermoplastkunststoffen –   noch diskrete Halbzeuge darstellen, verlangen High-end-Lösungen zunehmend nach individuell gestalteten und gefertigten Rohlingen.

So zum Beispiel nach Vorprodukten, bei denen teure Kohlenstofffasern gezielt dort eingebracht werden, wo die Kräfte ein Bauteil belasten. Die neuesten Lösungen für die Konstruktion und Fertigung solcher zwei- und dreidimensionalen Strukturen werden auf der international besetzten ITHEC 2014 vorgestellt und diskutiert.

Da Leichtbaustrukturen mitunter physikalische Grenzen gesetzt sind, haben das Faserinstitut Bremen und das Steuerungskommittee in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf CFK-Hybridstrukturen gelegt.

Mit dieser Technologie kann der Einsatz der Gewicht sparenden Compositestrukturen in thermisch belastete oder crashoptimierte Zonen hinein erweitert werden.

Mit Blick auf die wirtschaftliche Großserienfertigung werden darüber hinaus Composites behandelt, bei denen faserhaltige Preforms im Spritzgießprozess zu komplexen Funktionsbauteilen veredelt werden. Das Programm des Kongresses finden Sie im Internet: www.ithec.de

Backgrounder

Die vor zwei Jahren ins Leben gerufene ITHEC hat aus dem Stand heraus ihr Ziel erreicht und ist zu einem bedeutenden Technologieforum für den Leichtbau auf der Basis faserverstärkter Bauteile mit thermoplastischer Matrix geworden. Dem Automobilbau, der Luft- und Raumfahrt, der Windenergietechnik und dem Maschinenbau gefallen vor allem die kurzen Zykluszeiten bei der kostengünstigen Herstellung der hochfesten Strukturbauteile, die oft mit Carbonfasern verstärkt werden. Namhafte Organisationen und Unternehmen geben der von der MESSE BREMEN durchgeführten Kongressmesse Gewicht. Da Composite-Bauteile nicht selten mit Metallteilen verbunden oder auf Spritzgießmaschinen in komplex geformte Bauteile eingebunden werden, setzt die ITHEC 2014 einen thematischen Schwerpunkt auf Hybridstrukturen.

 

Weitere Informationen und Adressen für Veröffentlichungsbelege:

MESSE BREMEN

WFB Wirtschaftsförderung bremen Gmbh, Findorffstraße 101; 28215 Bremen

Dr. Hubert Borgmann, Tel. 04 21 / 35 05 - 3 47, Fax 04 21 / 35 05 – 1 55 06

E-Mail: borgmann@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.deund/oder:

energy press Gerhard Vogel, Gartenstraße 4, 86899 Landsberg; Tel. 0 81 91 / 42 000

oder 0171 / 69 81 888, E-Mail: redaktion@energy-press.de

Gerhard Vogel | energy press - ITHEC-Presse-Service

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