Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zuverlässigkeit für die Mikroelektronik: Fraunhofer IMWS auf SMT Hybrid Packaging

04.04.2016

Erstmals ist das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) auf Europas führender Fachmesse für Systemintegration in der Mikroelektronik vertreten: Das neu gegründete Institut präsentiert sein Portfolio vom 26.-28. April 2016 auf der SMT Hybrid Packaging in Nürnberg. Der Schwerpunkt liegt dabei auf neuen Technologien zur Optimierung von Zuverlässigkeit, Sicherheit und Lebensdauer elektronischer Bauteile und Systeme.

Am Stand 6-122 in Halle 6 präsentiert das Fraunhofer IMWS seine Lösungen für Materialauswahl, Bauteilcharakterisierung und Fehlerdiagnostik.


Höchstaufgelöste Einblicke: Fraunhofer-IMWS-Mitarbeiterin Sandy Klengel prüft die Gefügeorientierung von Drahtkontakten mittels EBSD-Technik an einem Rasterelektronenmikroskop.

Fraunhofer IMWS

»Elektronische Komponenten und Systeme werden immer komplexer, auch die fortschreitende Miniaturisierung und der Einsatz neuer Materialien sorgen dafür, dass höchstaufgelöste Einblicke in die Mikrostruktur unabdingbar für das Mechanismenverständnis und die Qualitätskontrolle geworden sind.

Am Fraunhofer IMWS unterstützen wir unsere Kunden mit exzellentem Know-how und einer hochmodernen Ausstattung in diesen Fragen«, sagt Robert Klengel aus der Arbeitsgruppe »Bewertung elektronischer Systemintegration« des Instituts.

Komponenten, Systeme und Materialien der Elektronik, Mikrosystemtechnik und der Nanotechnologien werden am Fraunhofer IMWS umfassend analysiert und getestet, um den Zusammenhang zwischen Funktionsverhalten, Mikrostruktur und Materialeigenschaften im Detail zu verstehen. Darauf aufbauend werden Materialien und Prozesse optimiert, neue Diagnostik-, Prüf-, Test- und Modellierungsverfahren sowie die zugehörigen Werkzeuge entwickelt.

Einen Schwerpunkt der Arbeiten bildet die schnelle und kundenorientierte Aufklärung von Fehlerursachen und Defektbildungen mittels einer umfassenden und höchstauflösenden Diagnostik. Zur Ausstattung des Instituts zählen hochmoderne High-End-Geräte beispielsweise für Focused-Ion-Beam-Verfahren und Elektronenmikroskopie, Oberflächen- und Spurenanalytik sowie zur zerstörungsfreien Defektlokalisierung.

Die SMT Hybrid Packaging lockt vom 26.-28. April rund 500 Aussteller und 15.000 Besucher nach Nürnberg. Die Messe zeigt alle technischen Prozesse von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Fertigung und Qualitätskontrolle von elektronischen Baugruppen.

Weitere Informationen:

http://www.imws.fraunhofer.de/de/kontakt/presse/pressemitteilungen/zuverlaessigk...

Clemens Homann | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Die Chancen der Digitalisierung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement: vitaliberty auf der Zukunft Personal 2017
19.09.2017 | vitaliberty GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Tanzende Elektronen verlieren das Rennen

22.09.2017 | Physik Astronomie

Ein Quantensprung in der Herzdiagnostik

22.09.2017 | Medizintechnik

Am Einmaleins kommt keiner vorbei

22.09.2017 | Seminare Workshops