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Zur „Monumento“ zeigt SCHOTT Restaurierungsgläser, die modernste Anforderungen erfüllen

26.01.2016

Die Restaurierungsgläser TIKANA®, RESTOVER® und GOETHEGLAS stehen im Fokus des Technologiekonzerns SCHOTT bei seiner Premiere auf der Monumento, Fachmesse für Denkmalpflege im österreichischen Salzburg vom 28. bis 30.01.2016 (Halle 10, Stand 124). Mit solchen Produkten, die mittels authentischer Verfahren hergestellt werden, können Architekten nicht nur historische Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen originalgetreu restaurieren. Die Gläser lassen sich zudem vielfältig verarbeiten und helfen so zeitgemäße bautechnische Ansprüche und Funktionen zu realisieren – von UV-Schutz bis Wärmedämmung.

Die Restaurierung alter Baudenkmäler ist in mehrfacher Hinsicht eine sensible Aufgabe. Zum einen kommt es aus Sicht der Denkmalpflege auf die möglichst originalgetreue Erhaltung eines Bauwerks an. Zum anderen zählen wirtschaftliche und funktionale Gesichtspunkte, vor allem wenn sich ein solches Gebäude nur durch eine Umnutzung erhalten lässt.


Die Fassade des ehemaligen Kaufhauses Schocken in Chemnitz wurde für seine Umsetzung zum Museum mit TIKANA® Restaurierungsglas von SCHOTT ausgestattet.


Passend zum historischen Baustil wurde für die Fenster des Deutschen Historischen Museums in Berlin das Restaurierungsglas RESTOVER® verwendet.

Fourcault-Tradition plus SCHOTT Kompetenz

Für die entsprechend vielfältigen Anforderungen an Verglasungen für Baudenkmäler bietet SCHOTT eine Palette von Restaurierungsgläsern, die im traditionellen Fourcault-Verfahren maschinengezogen werden. Durch diesen historisch authentischen Produktionsprozess in Kombination mit der über 130-jährigen Kompetenz bei Material und Technologie von SCHOTT lassen sich Glasmerkmale wie etwa schwankende Dicke, Planität oder Streifigkeit exakt auf Aussehen und Charakter des historischen Originalglases abstimmen. Auf diese Weise ist es möglich, das jeweils typische Erscheinungsbild von Fenstergläsern verschiedener Epochen nachzuempfinden.

Die Fourcault-Gläser erhielten zudem die Europäische Technische Zulassung ETA-12/0159 des Deutschen Institutes für Bautechnik. Auch lassen sich alle SCHOTT Restaurierungsgläser zu Isolierglas, Verbundglas oder – ähnlich wie Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) – zu thermisch vorgespanntem Glas weiter verarbeiten. Damit können Architekten aktuelle bauliche Anforderungen erfüllen, von Wärmedämmung, Sonnen- und UV-Schutz über sicheren Überkopfeinbau bis zu Einbruchhemmung oder Schalldämmung. Praxiserprobte Lösungen dafür sind zum Beispiel Beschichtungen und Folien, Edelgasfüllungen im Scheibenzwischenraum oder auch verschiedenste, unter anderem farbige Abstandshalter im Isolierglasverbund.

TIKANA®: für Klassische Moderne und Bauhausstil

So wurde die Fassade des ehemaligen Kaufhauses Schocken in Chemnitz für seine Umnutzung zum Museum mit TIKANA® Restaurierungsglas von SCHOTT ausgestattet. Das Glas wurde eigens für Gebäude der Klassischen Moderne und des Bauhausstils entwickelt und weist die typische Ziehstreifigkeit von Fensterglas aus der Bauzeit des Kaufhauses um 1930 auf. Zudem ist es sehr lichtdurchlässig, gibt Farben exakt wieder und eignet sich daher bestens für Museumsfenster. TIKANA® wurde hier als äußere Scheibe im Isolierglas eingesetzt, unter anderem als 6 Millimeter (mm) dickes Glas mit Sonnenschutzbeschichtung. Für die vertikalen Treppenhausverglasungen wurde TIKANA® mit einer Sandstrahlmattierung versehen.

RESTOVER®: für Bauwerke um 1900

Für die Bauepoche um 1900 entwickelte SCHOTT das Restaurierungsglas RESTOVER®. Aufgrund seiner welligen Oberfläche ähnelt es den Fenstergläsern aus dieser Zeit. Entsprechend verglast wurden beispielsweise die Fenster des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Dabei handelt es sich um spezielle Klimafenster. Die geringe Dicke von RESTOVER® erlaubt den problemlosen Einbau in historische Fensterrahmen und -profile. RESTOVER® light stellt zudem eine Variante mit einer leichteren, Oberflächenstruktur dar. RESTOVER® plus ist entsprechend stärker strukturiert.

GOETHEGLAS: für Bauten des 18. und 19. Jahrhunderts

Auch beim historischen Teil des Musikzentrums Bochum wurden aus denkmalpflegerischen Gesichtspunkten maschinengezogene Gläser verwendet. SCHOTT GOETHEGLAS wurde zu Verbundglas mit besonderen Schallschutzeigenschaften verarbeitet und in Isolierverglasungen verwendet. Das farblose Restaurierungsglas verfügt über die charaktervolle, unregelmäßige Oberfläche von Fenstergläsern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Es eignet sich auch zur Außenschutzverglasung, um etwa wertvolle Bleiverglasungen vor Umwelt- und Witterungsschäden zu bewahren.

Weitere Informationen: www.schott.com/architecture


RESTOVER® und TIKANA® sind eingetragene Marken der SCHOTT AG.


Pressekontakt

SCHOTT AG
Dr. Juergen Steiner
Public Relations Manager
Phone: +49 (0)6131 - 66 4335
juergen.steiner@schott.com

www.schott.com


ÜBER SCHOTT
SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Umsatz von 1,93 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr. www.schott.com

Pressekontakt
SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland
Phone: +49 (0)6131/66-2411 - www.schott.com

Dr. Juergen Steiner | SCHOTT AG

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