Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Windkraft auf dem Weg zur Kostensenkung

13.11.2013
Siemens auf Messe EWEA Offshore in Frankfurt/Main (19.-21. November)

• Konferenz mit hochrangige Vertretern des Unternehmens


Produkte und Strategien für höhere Effizienz: Siemens Wind Power zeigt sie an Stand 31C40 in Halle 3.1 der Messe Frankfurt.

• Siemens stellt Produkte und Strategien für höhere Effizienz in den Mittelpunkt des Messeauftritts

Mehr Leistung, weniger Gewicht, verbesserte Fertigungs- und Installationsprozesse – mit diesen Ansätzen will Siemens in den kommenden Jahren die Kosten bei der Offshore-Windkraft senken. Auf der Fachmesse EWEA Offshore in Frankfurt/Main zeigt das Unternehmen seine neuen Windkraftanlagen der 4- und 6-Megawatt-Klasse. In der begleitenden Konferenz erläutern hochrangige Vertreter des Unternehmens, mit welchen Strategien das Unternehmen die Kostensenkung in den nächsten Jahren erreichen will.

„Wir wollen die Stromgestehungskosten LCOE, den Levelized Cost of Energy, bei Offshore Wind bis zum Ende des Jahrzehnts um bis zu 40 Prozent senken“, sagt Henrik Stiesdal, Technologiechef bei Siemens Wind Power. „Das bedeutet konkret, dass wir unseren Kunden bereits ab 2020 die Technologie anbieten werden, mit der sich Offshore-Windstrom zu Preisen unter 10 Cent pro Kilowattstunde produzieren lässt.“

Die technischen Neuerungen, die Siemens am Stand 31C40 in Halle 3.1 der Messe Frankfurt präsentiert, zeigen bereits heute wichtige Schritte zur Effizienzsteigerung. Maschinenhaus und Rotor der SWT-6.0-154 sind rund ein Drittel leichter als bei vergleichbaren Anlagen. Der Direktantrieb der neuen 6-Megawatt-Windturbine, der ein Getriebe überflüssig macht, leistet einen wesentlichen Beitrag zur Kostenreduzierung. Die Gewichtsvorteile erhöhen die Wirtschaftlichkeit in allen Projektphasen von der Fertigung über Transport, Fundamente und Installation bis hin zum Betrieb.

Ähnliche Vorteile bietet die verbesserte Offshore Getriebeanlage mit 4 Megawatt Leistung. Als SWT-4.0-120 mit einem Rotordurchmesser von 120 Metern und als SWT-4.0-130 mit 130-Meter-Rotor lieferbar verknüpft sie die Technologie der mit über 900 Einheiten weltweit meistgebauten Offshore-Windturbine mit einer deutlichen Leistungssteigerung. Darüber hinaus bietet der Rotor mit einem Durchmesser von 130 Metern die fortschrittlichen 36 Meter langen „Aeroelastic Blades“. Sie begegnen konstruktionsbedingt hohen Windlasten mit Flexibilität und lassen sich im Vergleich zu konventionellen Rotorblättern mit bis zu 20 Prozent reduzierter Masse fertigen.

Henrik Stiesdal mahnt darüber hinaus zu einer gesellschaftsübergreifenden Perspektive bei der Kostendebatte. „Der Nutzen für die Umwelt, die Versorgungssicherheit oder beispielsweise auch positive Wirkungen auf nationale Arbeitsmärkte werden in der Diskussion um die Nachhaltigkeit von erneuerbaren Energiequellen häufig unterbewertet“, unterstreicht Stiesdal. „Solche Aspekte, die die wahren gesellschaftlichen Kosten von Energie beeinflussen, müssen in der aktuellen Kostendebatte stärker berücksichtigt werden.“

Nur so sei eine faire Bewertung der Offshore-Windenergie im Vergleich zu konventionellen oder anderen erneuerbaren Energiequellen möglich. Stiesdal nimmt während der Konferenz am Eröffnungspodium zum Thema Zukunftstechnologien teil. Als weiterer Redner befasst sich Michael Hannibal, CEO für Offshore Wind in der Vertriebsregion EMEA im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Ist Offshore-Windenergie ihr Geld wert?“

Windenergie und der dazugehörige Service sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von rund 33 Milliarden Euro erzielte. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum mehr als 330 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Berlin, Delhi, Hongkong, Istanbul, London, New York, Singapur und Tokio in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

Ansprechpartner für Journalisten:
Bernd Eilitz, Tel.: +49 40 2889-8842
E-Mail: bernd.eilitz@siemens.com
Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/siemens_press

Der Siemens-Sektor Energy ist der weltweit führende Anbieter eines breit gefächerten Spektrums an Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für die Stromerzeugung mit thermischen Kraftwerken und aus erneuerbaren Energiequellen sowie für die Stromübertragung in Netzen und für die Gewinnung, die Verarbeitung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2013 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy einen Umsatz von 26,6 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang von rund 28,8 Mrd. EUR. Das Ergebnis betrug rund 2 Mrd. EUR. Im Sektor Energy arbeiteten zum 30. September 2013 rund 83.500 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.siemens.de/energy.
Siemens AG
Wittelsbacherplatz 2, 80333 München, Deutschland
Corporate Communications and Government Affairs
Leitung: Stephan Heimbach
Energy Sector
Wind Power Division
Lindenplatz 2, 20099 Hamburg

Informationsnummer: EWP201311.010

Bernd Eilitz | Siemens Energy
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/press/pi/EWP201311010d

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Selbstleuchtende Pixel für eine neue Display-Generation
20.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht Innovative Ideen für eine saubere Umwelt
14.05.2018 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft«

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

18.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics