Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auf dem Weg zur Bioökonomie

03.09.2009
Erste "Bio-Based Economy Conference" auf der BIOTECHNICA 2009

Biotechnologie gewinnt zunehmend auch für andere industrielle Bereiche außerhalb der Medizin an Bedeutung. Der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen, biologischen Produkten oder biotechnologischen Verfahren bietet auch traditionellen Industriebereichen neues Wachstumspotenzial.

So können die Innovationen der Biotechnologie, etwa in der Automobil-, Chemie- und Energiewirtschaft, die Chancen für nachhaltige Produktion, effizienten Ressourceneinsatz und neue Produkte ermöglichen. Daher veranstaltet die BIOTECHNICA (6. bis 8. Oktober) erstmals eine Konferenz zum Thema Bio-basierte Ökonomie. Die "Bio-Based Economy Conference 2009" befasst sich mit den Fokusthemen "integrierte Bioraffinerien" und "Bioökonomien".

Die eintägige Konferenz am 6. Oktober beleuchtet Entwicklungen, Trends, Hürden und Perspektiven der Bio-basierten Ökonomie. Vor dem Hintergrund von Klimawandel und limitierter Verfügbarkeit fossiler Ressourcen ist es langfristig erforderlich, die Ökonomie auf nachwachsende Rohstoffe umzustellen. Wie aber lassen sich Energie, Chemikalien und andere Ressourcen nachhaltig aus nachwachsenden Rohstoffen produzieren? Ist die Verfügbarkeit von land- und forstwirtschaftlichen Flächen für die Versorgung mit nachwachsenden Rohstoffen in Europa oder weltweit ausreichend? Welche Rohstoffe werden benötigt? Antworten darauf bieten die vier Konferenzblöcke und die Podiumsdiskussion, die sich an der bioökonomischen Wertschöpfungskette orientieren.

Zu den Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gehören Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Europäischen Kommission sowie der Henkel AG & Co. KGaA, Roquette Frères S.A., Royal DSM N.V., Stora Enso Oyj und Süd-Chemie. Es werden verschiedene Konzepte und Technologien für integrierte Bioraffinerien in Frankreich und Deutschland vorgestellt. Bioraffinerien wandeln organische Roh- und Reststoffe zu industriell verwertbaren Zwischen- und Endprodukten um. Diese fließen in die Wertschöpfungsketten der chemischen Industrie und damit in die produzierende Wirtschaft ein.

Dass Biotechnologien bereits in vielen Bereichen eingesetzt werden, zeigen die Beispiele für Bioökonomien aus den Branchen Biomaterialien, Textil-, Papier- und Konsumgüterindustrie. Zudem werden unterstützende Programme der Europäischen Union präsentiert.

Die anschließende Podiumsdiskussion beschäftigt sich mit den Fragen, wie Europas Wirtschaft hin zu einer Bioökonomie verändert werden kann, welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen, und wie die Spitzenposition der Wissenschaft in Europa dazu ausgebaut werden kann.

Die "Bio-Based Economy Conference" richtet sich an Naturwissenschaftler und Ingenieure sowie Vertreter von großen wie kleinen Unternehmen, Verbänden, Bioregionen und der Politik. Die englischsprachige Konferenz ist international ausgerichtet und bietet eine Plattform für neue Kontakte. Sie wird von Capgemini Consulting in Kooperation mit der Deutschen Messe Hannover ausgerichtet. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 6. Oktober 2009, 9 bis 18 Uhr, Saal Bonn, Convention Center, Messegelände Hannover, statt. Weitere Informationen zum Konferenzprogramm sowie zu den Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.biotechnica.de/60955.

Über die BIOTECHNICA

Die BIOTECHNICA in Hannover ist die europäische Leitveranstaltung für Biotechnologie und Life Sciences. Sie bildet alle Sparten der Biotechnologie ab - von Biotechnik-Grundlagen über Equipment, Bioinformatik und Dienstleistungen bis zu den fünf Anwendungsbereichen Pharma/Medizin, Industrie, Ernährung, Landwirtschaft, Chemie und Umwelt. Seit 1985 wird die BIOTECHNICA von der Deutschen Messe AG am Messeplatz Hannover veranstaltet. Zudem ist die BIOTECHNICA mit der BIOTECH CHINA in Asien und der BIOTECHNICA AMERICA in den USA global aufgestellt.

Über Capgemini und Capgemini Consulting

Capgemini ist einer der weltweit führenden Dienstleister für Managementberatung, Technologie-Services sowie Outsourcing. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden den unternehmerischen Wandel und schafft die notwendigen Freiräume für Wachstum. Capgemini beschäftigt in mehr als 30 Ländern über 90 000 Mitarbeiter und erzielte 2008 einen Umsatz von über 8,7 Milliarden Euro. www.de.capgemini.com

Capgemini Consulting ist die führende Beratung in Business Transformation und steht für das Strategie- und Managementberatungsgeschäft der Capgemini-Gruppe. Das Biotechnologie-Team innerhalb der Capgemini Consulting Life Science Practice berät die Branche seit 1995 kontinuierlich in Strategie- und Managementfragen. Zu den Kunden gehören sowohl Biotechnologie- und Pharmaunternehmen als auch die öffentliche Hand und Bioregionen.

Katharina Siebert | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.messe.de
http://www.de.capgemini.com
http://www.biotechnica.de/60955

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise