Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Uni präsentiert auf Saarmesse Elektro-Rennwagen, Nanobiolab und Kunstlinsen fürs Auge

11.04.2013
Einen von Studenten selbstgebauten Rennwagen können Besucher der Saarmesse in Halle 1 bewundern.

Am Stand der Landesregierung präsentiert die Universität außerdem Mitmach-Experimente aus der Luftchemie. Wer die Wissenschaft voranbringen will, kann sich als Versuchsperson an Studien der Psychologie beteiligen. Am Messestand sind bei verschiedenen Experimenten auch Kinder gefragt.


Einen von Studenten selbstgebauten Rennwagen können Besucher der Saarmesse bewundern.
Saar Racing Greenteam

Augenärzte der Universitätsklinik werden zudem über Kunstlinsen und Laseroperationen informieren, die scharfes Sehen ohne Brille ermöglichen. Wer an der Saar-Uni studieren möchte, kann in einem Online-Interessenstest herausfinden, welches Fach den eigenen Neigungen am besten entspricht.

Die Universität des Saarlandes wird sich gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und den Forschungsinstituten am ersten Messewochenende (13. und 14. April) und am letzten Messetag (21. April) am Stand der Landesregierung auf der Saarmesse präsentieren. In einer moderierten Talkrunde werden Wissenschaftler und Mitarbeiter der Saar-Uni aktuelle Forschungsergebnisse präsentieren und über Serviceangebote der Universität informieren. Außerdem werden am Stand folgende Projekte vorgestellt:

Saar Racing Greenteam (13.und 14.4): Studenten der Saar-Uni haben mit Unterstützung von HTW-Studenten einen Elektro-Rennwagen entwickelt. Ziel war es, mit dem Rennwagen bei der „Formula Student“ an den Start zu gehen. Bei diesem internationalen Konstruktionswettbewerb müssen Hochschulteams einen einsitzigen Formelrennwagen konstruieren. Mehr als 20 Studenten der Saar-Uni aus unterschiedlichen Fachrichtungen (Mechatronik, Werkstoffwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Psychologie, Informatik, Physik) wirken dabei mit. Einige von ihnen erläutern auf der Saarmesse interessierten Besuchern den Rennwagen und den Studentenwettbewerb.

Scharf sehen ohne Brille – Kunstlinse oder Femtosekundenlaser? (nur 13.4.): Ein Leben ohne Brille – auch im höheren Alter – das ist heute dank der modernen Forschung der Augenheilkunde möglich. Die mikrochirurgischen Verfahren an Hornhaut und Linse des Auges werden immer mehr verfeinert, so dass viele Fehlsichtigkeiten auch ohne Brillen korrigiert werden können – sogar die klassische Altersweitsichtigkeit. Mitarbeiter von Professor Berthold Seitz, Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Uniklinikum in Homburg, werden die neuen Verfahren am Messestand vorstellen.

Schülerlabor Nanobiolab: Mitmachangebot zur Luftchemie (nur 13.4): Im NanoBioLab, das von Chemieprofessor Rolf Hempelmann betreut wird, können Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 unter professioneller Anleitung Experimente machen und lernen, dass ein naturwissenschaftliches Problem auf verschiedene Arten gelöst werden kann. Im Schülerlabor experimentieren die Jugendlichen unter Bedingungen, die sie an der Schule nicht vorfinden. Auf der Saarmesse können Interessierte bei Experimenten aus der Luftchemie mitmachen.

Institut für Psychologie der Universität des Saarlandes: Ob Experimente zur Gedächtnisleistung, Intelligenz, Wahrnehmung oder Online-Studien zum Sozialverhalten – für ihre psychologischen Studien suchen Wissenschaftler der Saar-Uni immer wieder freiwillige Versuchspersonen. Auf der Saarmesse werden verschiedene psychologische Studien präsentiert, bei denen Messebesucher und ihre Kinder direkt mitmachen können. Sie können sich außerdem in einer Datenbank für weitere Versuche registrieren lassen.

Informatik-Forschungsinstitute: Das Max-Planck-Institut für Informatik wird in der moderierten Talkrunde und an den Infoterminals verschiedene Forschungsprojekte präsentieren. Reinhard Karger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz wird am 13. April die Talkrunde moderieren und Wissenschaftler der Universität und Forschungsinstitute zu aktuellen Forschungsprojekten befragen.

Zentrum für Lebenslanges Lernen: Jedes Semester melden sich an der Universität des Saarlandes über 600 weiterbildungsinteressierte Personen beim Zentrum für lebenslanges Lernen. Das ZelL organisiert und verwaltet das Gasthörerstudium an der Universität des Saarlandes und bietet die Möglichkeit sich sowohl persönlich als auch beruflich in über 700 Veranstaltungen weiterzubilden. Auf der Saarmesse können sich Messebesucher über das aktuelle Veranstaltungsprogramm und die Anmeldeformalitäten informieren.

Pressekontakt vor Ort: Friederike Meyer zu Tittingdorf, Tel. 0151/1137 16 32

Friederike Meyer zu Tittingdorf | Universität des Saarlandes
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden «Krebssignatur» in Proteinen

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wichtiger Prozess für Wolkenbildung aus Gasen entschlüsselt

05.12.2016 | Geowissenschaften

Frühwarnsignale für Seen halten nicht, was sie versprechen

05.12.2016 | Ökologie Umwelt- Naturschutz