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Treffpunkt der Prozessindustrie in China: AchemAsia in Beijing eröffnet

13.05.2013
Mit 418 Ausstellern hat am Montagmorgen die AchemAsia in Beijing eröffnet. Bis zum Donnerstag zeigen Firmen aus 23 Ländern auf rund 6.500 m² das Neueste für Chemie, pharmazeutische Industrie und verwandte Branchen.

Das Spektrum reicht von der Laborausstattung über Ausrüstung, Anlagenbau und Verfahrenstechnik bis hin zu Verpackungsmaschinen. Das begleitende Konferenzprogramm setzt sich aus Satellitensymposien zu aktuellen Themen zusammen; im Fokus stehen Umwelttechnologien, Wasseraufbereitung und Rohstoffnutzung.

Ausstellerzahl und Fläche sind leicht gestiegen, ist besonders der starke Anstieg der chinesischen Beteiligung bemerkenswert, die erstmals mehr als 50 % der Aussteller ausmacht. „Wir sehen dies als Beleg für die Bedeutung der AchemAsia auch für den innerchinesischen Markt“, erklärte Dr. Thomas Scheuring, Geschäftsführer der DECHEMA Ausstellungs-GmbH, auf der Eröffnungspressekonferenz. „Auch wenn wir von außen kommen, war unser Ziel immer, die AchemAsia zu einer Plattform für Aussteller und Besucher in China zu machen. Das ist uns nicht zuletzt dank unseren chinesischen Partnern, allen voran der CIESC, gelungen.“

Mit 240 Firmen stellt die Volksrepublik China mit Abstand das größte Ausstellerkontingent, gefolgt von Deutschland mit 90 und Frankreich mit 17 Ausstellern. Thematische Schwerpunkte der Ausstellung sind der Apparate- und Anlagenbau, Verfahrenstechnik, pharmazeutische Verfahren sowie Umweltschutz- und Wassertechnik.

Die Satellitensymposien werden von chinesischen und internationalen Partnern organisiert und beschäftigen sich mit Alternativen zum Erdöl, Umweltschutz und Wasseraufbereitung, Prozessanalytik, Chemischen Trennverfahren sowie Fügetechnik. Das BMBF richtet zudem ein Vortragsprogramm zur stofflichen Nutzung von CO2 aus. „Die Bedeutung Chinas als Innovationsstandort wächst ständig“, sagte Prof. Dr. Kurt Wagemann, DECHEMA e.V. bei der Eröffnungspressekonferenz und verwies auf die immer intensiveren deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen. „China und Deutschland sind nicht nur durch den Handel verbunden, sondern immer mehr auch durch wechselseitige Investitionen und den Austausch von Wissen.“

Die AchemAsia findet im Dreijahresturnus in Beijing / VR China statt. Organisatoren sind DECHEMA und CIESC (Chemical Industry and Engineering Society of China) in Zusammenarbeit mit zahlreichen chinesischen und internationalen Partnern.

Dr. Christine Dillmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.achemasia.de

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