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Hören, wo’s passiert – unter diesem Motto sorgt der Richtungsmischer des Fraunhofer IDMT bereits seit mehreren Jahren für beeindruckende akustische Effekte auf den Festspiel-Bühnen in Bregenz und Mörbisch.
Mit dem am Fraunhofer IDMT entwickelten Richtungsmischer nimmt das Publikum sowohl Sänger als auch Orchester stets aus der richtigen Perspektive wahr und kann auch den Bewegungen auf der Bühne akustisch folgen. Auf der diesjährigen Prolight + Sound präsentiert sich der bewährte Fraunhofer-Richtungsmischer nicht nur in einer neuen kompakten Version, sondern auch mit einem neuen Namen – SpatialSound Stage. Die kompakte Version wurde speziell für übersichtliche Bühneninszenierungen mit wenigen Akteuren entwickelt und eignet sich ideal für das parallele Arbeiten mit Sound und Richtung. Damit bietet auch das SpatialSound Compact höchste Klangqualität für richtungsgenaue Beschallung und Szenen.
Der preisgekrönte Fraunhofer-Flachlautsprecher zeichnet sich durch eine besonders flache Bauweise von 2,4 Zentimetern und eine überzeugende Klangqualität aus. Bisher existierende Flachlautsprecher benötigen einen bestimmten Abstand zur Wand, um gut klingen zu können. Der eigentliche Vorteil von Flachlautsprechern – nämlich sie platzsparend an der Wand aufzuhängen – wird somit nicht genutzt. Die Flachlautsprecher des Ilmenauer Forschungsinstituts entfalten auch dann ihre Klangqualität, wenn sie direkt an der Wand montiert sind oder in ein Möbelstück integriert werden. Auf der Prolight & Sound zeigen die Akustik-Experten erstmals eine aktive Plug & Play-Variante des Lautsprecher-Systems. Die erforderliche Elektronik ist in Form eines DSPs und eines zweikanaligen Klasse-D-Verstärkers direkt im Gehäuse integriert.
Mit der Software Songs2See präsentiert sich das Fraunhofer IDMT in diesem Jahr auch auf der Musikmesse, die parallel zur Prolight + Sound in Frankfurt stattfindet. Im digitalen Zeitalter lernen Kinder die Welt der Töne und Rhythmen oft nicht mehr über ein Musikinstrument kennen, sondern über den Computer – auf Spielkonsolen laufen Programme wie Singstar, Guitar Hero oder Rock Band. Mit Songs2See wird das Lernen echter Instrumente jetzt so einfach und unterhaltsam wie ein Videospiel. Musiziert wird aber nicht mit einem Game-Controller in Keyboard- oder Gitarrenform sondern mit echten Instrumenten. Das motiviert und schult sowohl das musikalische Wissen als auch die motorischen Fähigkeiten. Der Clou: Lieblingslieder sind mit wenigen Mausklicks in Übungsstücke umgewandelt und lassen sich als individuelle Übungsmappe zusammenstellen. Derzeit befindet sich Songs2See noch in der Entwicklung und ist voraussichtlich Ende 2011 als Produkt erhältlich. Weitere Informationen und eine aktuelle Demoversion finden Sie unter www.idmt.fraunhofer.de/songs2see.
Besuchen Sie uns auf der Prolight + Sound in Halle 8.0/Stand H20 und auf der Musikmesse in Halle 5.1/Stand C55.
Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Ilmenau (Thüringen) betreibt angewandte Forschung im Bereich digitaler audio-visueller Anwendungen.
Entwickelt werden neben Lösungen zur virtuellen Akustik für Heim- und Profianwender (z.B. die IOSONO® Wellenfeldsynthese-Technologie) auch Softwaretechnologien zur Analyse und Charakterisierung von multimedialen Inhalten sowie audio-visuelle Anwendungen für die Medizintechnik. Des Weiteren gehören die Konzeption interaktiver Anwendungsszenarien für Entertainment und Wissensmanagement und der Entwurf von Architekturen für den digitalen Online-Vertrieb zum Forschungs-Portfolio.
In Kooperation mit seinen Partnern und Kunden aus Wirtschaft, Kultur und Bildung setzt das Ilmenauer Institut zukunftsorientierte wissenschaftliche Erkenntnisse in alltagstaugliche Komplettlösungen und Prototypen um, die auf spezifische Problemstellungen der Nutzer und die Anforderungen des Marktes zugeschnitten sind.
Seit 2008 hat das Fraunhofer IDMT zwei Außenstellen. Die Abteilung Kindermedien mit Sitz in Erfurt arbeitet an der Entwicklung innovativer computergestützter Programm- und Edutainmentformate für Kinder und Jugendliche. Die neue Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie mit Sitz in Oldenburg forscht an Themen der Audio-Systemtechnik für die Bereiche Gesundheit, Verkehr, Multimedia und Telekommunikation.
Stefanie Theiß | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.idmt.fhg.de/de/projekte_themen/trisound_stage.htm
www.idmt.fhg.de/de/projekte_themen/flachlautsprecher.htm
www.idmt.fhg.de/de/projekte_themen/songs2see.html
Weitere Berichte zu: Beschallung > Digitale Medien > Digitale Medientechnologie > Flachlautsprecher > IDMT > Klangqualität > Musikinstrument > Musikmesse > Prolight > Richtungsmischer > Songs2See > Sound > SpatialSound > Thüringer Optik-Gründungen
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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